Eisbären geben Sieg in Frankfurt aus der Hand

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Igor Furde erzielte für die Hammer Eisbären in Frankfurt einen Treffer.

FRANKFURT/MAIN - Der zweite Saisonsieg in der Eishockey-Oberliga war für die Hammer Eisbären zum Greifen nahe. Zwei Drittel lang war die Mannschaft von Trainer Daniel Galonska das bessere Team bei den Frankfurter Löwen 1b, doch im Schlussdrittel schlugen sich die Hammer durch individuelle Fehler selbst und verlorren 6:7 (2:2, 2:1, 2:4).

Die Eisbären wurden trotz eines ordentlichen Starts eiskalt erwischt durch einen Frankfurter Doppelschlag von Dennis Reimer (4.) in Überzahl und Julian Roros (5.) – 0:2. In der Folge agierten die Hammer körperbetonter und aggressiver, kämpften sich so wieder in die Partie zurück. Folgerichtig verkürzte Nemanja Vucurevic nach elf Minuten auf 1:2. Das Galonska-Team übernahm mehr und mehr die Kontrolle über die Partie, stand defensiv stabiler und setzte die jungen Löwen unter Druck – besonders mit der Sturmreihe um Vuvurevic, Igor Furda und Oliver Kraft. Nachdem Neuzugang Myles Mitchell die Latte getroffen hatte (17.), egalisierte Igor Furda kurz vor der Pause zum 2:2 (19.).

Auch nach der Pause hielten die Gäste den Druck hoch. Myles Mitchell sorgte für das 3:2 (24.), ehe Kraft seinen ersten Treffer in der Oberliga erzielte. Der Iserlohner Förderlizenz-Spieler eroberte die Scheibe hinter dem Tor und ließ dem Frankfurter Goalie Henning Schroth mit der Rückhand keine Chance (28.) zum 4:2. Doch die Freude bei den Gästen währte nicht lange: Keine 60 Sekunden später verkürzte Frederik Gradl auf 4:3. In der Folgephase waren es die Löwen, die die Eisbären immer mehr ins eigene Drittel drängten. Doch die Hausherren verpassten den in der Luft liegenden Ausgleich – etwa durch einen Lattentreffer in der 38. Minute.

Gestärkt kamen die Gäste aus der Kabine, und Vucurevic erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 5:3. Doch nur wenige Sekunden später verkürzte Gradl erneut – 5:4. Und das Spiel ging so weiter: Mitchell traf zum 6:4 für Hamm (45.), Reimer antwortete (47.), Chris Stanly glich kurz nach einer Frankfurter Auszeit zum 6:6 aus (52.). Gradl machte anschließend die Hoffnung auf den zweiten Saisonsieg zunichte (58.), weil die Hammer sich durch individuelle Fehler im Defensivverhalten selbst im Weg standen. - WA

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