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Hammer Eisbären geben in Herne eine 2:0-Führung aus der Hand

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Von: Benedikt Ophaus

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Christopher Schutz erzielte die Hammer Führung in Herne.
Christopher Schutz erzielte die Hammer Führung in Herne. © Robert Szkudlarek

Die Hammer Eisbären haben in der Eishockey-Oberliga Nord die dritte Niederlage in Serie kassiert.

Hamm - Die Mannschaft von Trainer Jeff Job unterlag am Sonntagabend bei den Herne Miners mit 2:4 (1:0, 1:2, 0:2), nachdem sie im zweiten Drittel 2:0 geführt hatte. „Natürlich hatten wir uns da was ausgerechnet. Es wäre mehr möglich gewesen. Insgesamt war der Sieg für Herne aber verdient“, sagte Eisbären-Geschäftsführer Jan Koch.

Christopher Schutz hatte die Hammer mit einem Treffer am zweiten Pfosten früh in Führung gebracht (3.). Besonders die erste Eisbären-Reihe mit Schutz, Kyle Brothers und Kapitän Kevin Lavallee sorgte immer wieder für Gefahr. Aber auch Herne hatte Offensivaktionen. Hamms Torwart Daniel Filimonow verhinderte einen möglichen Ausgleich.

Im zweiten Abschnitt erwischten die Gäste erneut einen perfekten Start. Lavallee gelang auf Vorarbeit von Schutz das 2:0 (23.) für die Eisbären. Fortan baute Herne aber stetig mehr Druck auf. Spätestens mit dem 1:2 (26.) durch Christopher Seto machte sich auch der Herner Heimvorteil durch die lautstarken Fans bemerkbar. Die Folge: Seto besorgte noch im zweiten Drittel den Ausgleich (34.). Auf der Gegenseite verpassten Schutz und Lavallee einen möglichen dritten Hammer Treffer.

Weiter geht es am Freitag gegen Erfurt

„Alles ist drin“, sagte Koch vor dem Schlussabschnitt. Das galt letztlich aber ausschließlich für die Gastgeber. Denn im letzten Drittel waren die Miners die klar bestimmende Mannschaft. „Am Ende haben wir es nicht mehr gut verteidigt“, sagte Koch. Seto erzielte mit seinem dritten Tor das 3:2 (46.), Leon Köhler sorgte für den Endstand (56.). „Bei beiden Gegentoren haben wir die Spieler aus den Augen verloren“, ärgerte sich der Geschäftsführer. „Herne ist ein Play-off-Kandidat, ganz klar. Darum geht von der Niederlage die Welt nicht unter. Die Enttäuschung ist aber da“, sagte Koch. Weiter geht es für die Eisbären, die jetzt Tabellenelfter sind, am Freitag (20 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die BlackDragons Erfurt.

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