Eisbären wollen Weg an die Tabellenspitze fortsetzen

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Der Finne Mikael Paunio fällt am Wochenende wegen einer Rippenverletzung aus.

Hamm - Ausgerechnet vor der mit 734 Zuschauern zweitbesten Kulisse der Saison verpassten die Eisbären mit der 3:4-Heimniederlage gegen den Neusser EV den Sprung an die Tabellenspitze der Endrunde der 1. Eishockey-Liga West.

„Viel Zeit zum Ärgern bleibt uns aber nicht“, lenkt Hamms Trainer Daniel Galonska gleich den Blick auf die Aufgaben am Wochenende. Am Freitag treten die Eisbären um 20 Uhr im Eissportzentrum neben der großen Westfalenhalle bei den Dortmunder Eisadlern an, am Sonntag erwarten die Hammer um 18.30 Uhr die Lauterbacher Luchse am Maxipark.

Galonska hofft, dass die Pleite gegen Neuss die Sinne der Mannschaft neu geschärft hat. Denn seiner Meinung nach lag es nur an der Einstellung, an der gravierenden Fehleinschätzung, die Rheinländer allein mit spielerischen Mitteln besiegen zu können. Dem bösen Erwachen nach dem ersten Drittel folgte zwar anschließend zumindest ein Aufbäumen, doch, so Galonska, hätte seine Mannschaft danach auch noch eine Stunde ohne Torerfolg spielen können. „Wir hätten vermutlich vier- oder fünfmal Pfosten und Latte getroffen“, meint der Coach und vermittelt seinem Team: „Wer am Anfang schludert, der darf am Ende nicht mehr auf das Glück des Tüchtigen bauen.“

Die Ansprache an seine Mannschaft fällt daher vor den beiden schweren Aufgaben umso deutlicher aus. Gegen die Dortmunder Eisadler und auch gegen die Lauterbacher Luchse gab es in der laufenden Saison immer sehr knappe Spiele. Immerhin sind die Eisbären gegen die Hessen ungeschlagen.

Die Bilanz gegen die Dortmunder ist zumindest positiv. „Und das soll auch nach unserem Gastspiel bei den Eisadlern der Fall sein“, beteuert der Hammer Trainer. Die Punkte, die die Mannschaft gegen Neuss verschenkt hat, soll sie in Dortmund zurück erkämpfen. Da sind in erster Linie wieder Tugenden wie volle Konzentration, bedingungsloser Einsatz und vor allem Disziplin gefragt. Gerade in den Derbys mit dem Nachbarn geht es auf dem Eis oft heiß her.

Allerdings werden die Eisbären nicht in bester Besetzung auflaufen. Lari Mäkijärvi fehlte schon gegen Neuss wegen eines grippalen Infektes und wird auch in Dortmund nicht spielen können. Vermutlich muss Galonska zudem auf seinen zweiten finnischen Kontingentspieler verzichten müssen. Mikael Paunio musste sich nach einem heftigen Stoß gegen die Rippen nach der Partie gegen Neuss im Krankenhaus behandeln lassen, fällt das komplette Wochenende aus. Immerhin kann Galonska in beiden Begegnungen wieder auf die beiden Iserlohner Förderlizenzspieler Jonathan Klinke und Till-Lucas Schäfer zurückgreifen.

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