Hammer Eisbären feiern 6:2-Erfolg gegen Neuss

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Schütze zum 6:2-Endstand gegen den Neusser EV: Hamms Ibrahim Weißleder (links).

HAMM -  Am Ende hatte das, was die 298 Zuschauer in der Eishalle am Maxipark sahen, nicht mehr sehr viel mit Eishockey zu tun. 4:2 lagen die Hammer Eisbären in ihrem ersten Heimspiel der Oberliga-Pokalrunde vorn, als Spieler des Neusser EV anfingen, um sich zu schlagen. Shahab Aminikia und Sascha Drehmann kassierten dafür lange Strafen – und ihr dezimiertes Team zwei weitere Gegentore zum 6:2-Endstand.

„Neuss hat es uns am Schluss sicher leicht gemacht. Wir haben aber auch konzentriert zu Ende gespielt. Das war ein Sieg für das Selbstvertrauen“, sagte Eisbären-Trainer Daniel Galonska.

Die Partie hatte für sein Team gut begonnen. Es bestimmte in den ersten zehn Minuten das Geschehen auf dem Eis. Oft wussten die Gäste die konzentriert vorgetragenen Angriffe der Gastgeber nur durch Fouls zu stoppen, was zu drei Zeitstrafen führte. Eine davon nutzte Nemanja Vucurevic per Schlagschuss unter die Latte zur 1:0-Führung (9.). Danach kam Neuss etwas besser in die Partie – und zum 1:1-Ausgleich durch Yannick Preuß (14.). Kurz vor dem Drittelende verpasste Christoph Ulrich die erneute Führung für Hamm. Er scheiterte am starken Goalie Ken Passmann.

Der musste kurz nach Wiederbeginn hinter sich greifen. Er wurde nach einem Vucurevic-Schuss vom eigenen Mitspieler irritiert, so dass Ibrahim Weißleder den Puck problemlos zum 2:1 ins Tor schieben konnte (21.). Ulrich (24.) und Weißleder (25.) vergaben weitere Chancen für die Gastgeber. Besser machte es Myles Mitchell nach Vorlage des Neuzugangs Nikita Mandrik (3:1/29.). Weißleder vergab kurz darauf die Vorentscheidung (31.). So wurde es plötzlich wieder knapp, als sich der ansonsten tadellose Eisbären-Torwart Marc Fleischer aus spitzen Winkel von Jaime Lindt überlisten ließ (39.). Im Schlussdrittel erhöhte Vucurevic per Penalty auf 4:2 (46.), bevor die turbulente Schlussphase begann, in der Mandrik (52.) und Weißleder (53.) mit Überzahltoren zum 6:2 nachlegten. - St

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