Eishockey

Eisbären rücken mit Sieg über Herford auf Rang drei vor

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Die Hammer Eisbären feiern gegen den Herforder EV einen verdienten 3:1-Sieg.

Die Hammer Eisbären feiern zwei Siege über den Herforder EV an einem Wochenende und rücken auf Platz drei der Pre-Playoffs der Eishockey-Regionalliga West vor.

Hamm - Das war ein wichtiger Schritt in Richtung Halbfinale. Zwei Tage nach dem 5:4-Erfolg in der Overtime beim Herforder EV feierten die Hammer Eisbären in den Pre-Playoffs der Eishockey-Regionalliga West auch im Heimspiel gegen die Ostwestfalen einen 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)-Sieg, diesmal allerdings in der regulären Spielzeit. Damit überholten die Hammer die Herforder in der Tabelle und schoben sich auf Rang drei vor. 

Hoja lobt starke Defensivleistung

Eine Platzierung, die Trainer Ralf Hoja auch am Ende der Runde gerne sehen würde, um Diez-Limburg aus dem Weg zu gehen. Der Trainer lobte sein Team, das von der ersten bis zur letzten Minute gefightet hatte. „Im zweiten Drittel haben wir allerdings zu viele Chancen liegen lassen. Defensiv war das aber eine starke Leistung“, meinte Hoja. Bis auf den verletzten Milan Svarc konnte der Coach auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. 

May wehrt einen Penalty ab

So wurde es vor 701 Zuschauern von Beginn an eine packende Begegnung, in der die Ostwestfalen den besseren Start erwischten. Eisbären-Goalie Sebastian May verursachte nach drei Minuten einen Penalty, machte seinen Fehler aber anschließend wieder gut, indem er den Versuch von Jan-Niklas Linnenbrügger abwehrte. Nur kurz darauf (4.) gingen die Gastgeber in Führung. Einen harmlosen Schuss von Martin Köchling von der blauen Linie fälschte Oliver Kraft ab, sodass der Puck Herfords Schlussmann Kieren Vogel durch die Schoner zum 1:0 über die Torlinie rutschte. Kevin Thau und Kevin Orendorz besaßen anschließend gute Möglichkeiten, für die Hammer zu erhöhen. Die Eisbären agierten mit gutem Forechecking, waren auch in den Zweikämpfen präsent, doch in der Defensive unterliefen immer wieder individuelle Fehler, die allerdings May ausbügeln konnte. 

Orendorz trifft ins leere Tor

Auch im zweiten Abschnitt sahen die Fans beider Lager ein intensives Spiel, in dem die Eisbären aber die besseren Torchancen besaßen. Orendorz traf freistehend nur den Pfosten. Aber auch die Gäste hätten den Ausgleich erzwingen können, als ihnen nach 34 Minuten ein umstrittener Penalty zugesprochen wurde. Killian Hutt schoss aber am Gehäuse von May vorbei. Nachdem erneut Kraft (50.) auf 2:0 erhöht hatte, gelang Nils Bohle in Unterzahl der Anschlusstreffer (58.). Herford nahm anschließend sogar noch den Torhüter vom Eis, doch Orendorz sorgte mit dem 3:1 ins leere Gäste-Gehäuse für die endgültige Entscheidung.

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