Eishockey

Hammer Eisbären fehlt am Ende die Kraft

Gianluca Balla traf zum zwischenzeitlichen 1:1 für die Eisbären.
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Gianluca Balla traf zum zwischenzeitlichen 1:1 für die Eisbären.

Das knüppelharte Programm in der Eishockey-Oberliga bescherte den Hammer Eisbären am Dienstagabend die Black Dragons aus Erfurt als Gast in Werries. Gegen die Thüringer gelang dem Team von Trainer Ralf Hoja zuvor einer ihrer sechs Siege in dieser Spielzeit. Dieses Mal erwiesen sich die Gäste bei der verdienten 2:4 (1:2, 0:1, 1:1)-Niederlage der Eisbären als zu stark.

Hamm - „Wir waren nicht so gut wie am Wochenende. Und am Ende hat uns leider auch die Kraft gefehlt“, sagte Eisbären-Manager Jan Koch anschließend. Coach Hoja musste auf Ibrahim Weißleder verzichten, der sich in Hannover verletzt hatte. Zudem kam Milan Svarc nicht zum Einsatz, da sich der Coach auf den Kontingentstellen für Andreas Valdix und Michal Spacek entschied.

Balla trifft aus dem Gewühl heraus

Beide Mannschaften begannen zunächst vorsichtig und waren auf Torsicherung bedacht. Eine erste Unterzahlsituation überstanden die Eisbären schadlos. Doch in der 8. Minute war es dann passiert. Maurice Keil traf für die Erfurter nach einem Puckverlust der Gastgeber im eigenen Drittel zur 1:0-Führung. Hamm versteckte sich jedoch nicht und antwortete in der 18. Minute. Eine Kombination über Spacek und Valdix vollendete Gianluca Balla aus dem Gewühl heraus zum Ausgleich. Aber erneut Keil (19.) sorgte für das 1:2. Kurz vor der Sirene vergab Balla nach guter Vorarbeit von Kevin Orendorz den Ausgleich, als er die Scheibe nicht richtig traf.

Trotz Überzahl Gegentreffer kassiert

Mehrere Überzahlspiele konnten die Eisbären im Mitteldrittel nicht nutzen. Stattdessen kassierten sie bei numerischer Überlegenheit das 1:3 durch Kyle Beach (34.), nachdem Spacek den Puck im Spielaufbau verloren hatte. „Das war sehr ärgerlich“, so Koch. Kurz vor der zweiten Pause hatten die Gastgeber Pech, als Valdix mit seinem Schuss nur das Lattenkreuz des Erfurter Gehäuses traf.

Als Reto Schüpping das 1:4 markierte – die Eisbären spielten in doppelter Unterzahl – war das Match entschieden (43.). Orendorz betrieb mit seinem Tor zum 2:4 nur noch Ergebniskosmetik (59).

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