Hammer Eisbären empfangen Königsborn Bulldogs

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Gefordert im Derby: die Hammer Verteidiger James Ross, Thomas Richter und Andre Mangold.

HAMM -  Für die Hammer Eisbären neigt sich eine lange Saison in der Eishockey-Oberliga dem Ende entgegen – und mit ihr die Duell-Serie gegen die Königsborn Bulldogs. Siebenmal trafen die alten Rivalen seit Oktober aufeinander. Die Partie am Freitag (20 Uhr/Eissporthalle am Maxipark) ist die vorerst letzte.

Und sie soll mit einem Sieg für Hamm enden. „Wir liegen im direkten Vergleich mit 4:3 vor Unna. Die Führung wollen wir behalten“, sagt Eisbären-Trainer Milan Vanek.

Sowohl nach der Vor- als auch nach der Endrunde West lagen die Hammer im Kassement vor den Bulldogs. Diese Bilanz wollen sie sich nun in der Endrunde zur DEL2-Qualifikation nicht versauen. Derzeit liegen sie einen Punkt vor den Bulldogs auf dem dritten Rang. Nach dem Derby – dem einzigen Spiel für beide Teams an diesem Wochenende – sollen es vier sein, um mit diesem Puffer in die letzten beiden Matches bei den Frankfurter Löwen (21. März) und daheim gegen die Hannover Indians (23. März) zu gehen. Königsborn spielt noch beim EHC Timmendorf und gegen Überflieger Frankfurt.

Zum achten Mal lautet auch das Duell Milan Vanek vs. Milan Vanek, Vater gegen Sohn. „Wir sprechen vor Spielen kaum miteinander. Er ist Profi und will gewinnen. Das will ich auch“, sagt Vanek senior, der Hamms Spieler auf die Stärken seines Sohnes hinweisen wird. Topscorer der Königsborner sind jedoch andere. Kevin Thau hat es in sieben Partien der Endrunde bereits auf 19 Punkte gebracht (7 Tore/12 Assists), der Slowake Oliver Duris (7/6) und Robby Hein (6/7) kommen jeweils auf 13 Zähler. Zum Vergleich: Hamms Topscorer in der aktuellen Runde ist Joseph Lewis (14) vor Dennis Palka (13) und Michel Maaßen (10).

Statistiken und Spielweise des jeweiligen Gegners kennen die beiden Trainer Vanek und Frank Gentges in- und auswendig. Überraschen werden sich die Mannschaften nicht mehr. „Das wird ein Kampf auf Augenhöhe“, sagt Vanek. „Umso mehr brauchen wir die Zuschauer. Die können uns helfen.“ Die letzten drei Begegungen der beiden Rivalen waren sehr eng. Zweimal unterlagen die Eisbären nach Penaltyschießen, ein Spiel gewannen sie mit 5:4.

Die Gastgeber müssen auf Verteidiger Marius Pöpel verzichten, der sich bei der Niederlage gegen die Icefighters Leipzig (4:7) früh am Knie verletzte, aber bis zum Ende durchhielt. Ebenfalls nicht im Kader steht Lucas Becker, der nach seiner 2+10+10-Minuten-Strafe in der Partie gegen Timmendorf (5:4) gesperrt ist. Auch Königsborns Gentges ist nicht sorgenfrei. Der Kanadier Andy Bathgate (Entzündung im Ellbogen) und Dominik Ochmann (Knie) werden voraussichtlich weiterhin nicht zur Verfügung stehen. - sst

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