Eishockey

Hammer Eisbären drehen das Spiel und bauen die Serie aus

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Thomas Lichnovsky (links) und die Eisbären mussten sich für den Heimsieg ins Zeug legen.

Das Heimspiel des Eishockey-Regionalligisten Hammer Eisbären am Sonntag vor 502 Zuschauern war nichts für Feinschmecker. Mit dem 4:2 (0:1, 1:1, 3:0) gegen die Ratinger Ice Aliens hat der Tabellenzweite seine Siegesserie dennoch ausgebaut.

Hamm - „Das war harte Kost. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht“, sagte Eisbären-Coach Ralf Hoja nach dem knappen Erfolg, der mit ähnlich viel Arbeit verbunden war wie das 6:4 am Freitag in Dinslaken.

Hamm hatte im ersten Abschnitt zwar mehr vom Spiel, lag aber mit 0:1 hinten. Die Eisbären brachten nicht mehr als harmlose Abschlüsse von Mike Ortwein (4.) und Oliver Kraft (5.) aufs Feld. Hamms Torhüter Sebastian May hingegen parierte zunächst in Unterzahl stark gegen Lorenzo Maas (9.), kassierte dann aber nach Puck-Verlust von Frederik Hemeier einen Tunnel von Tim Brazda (12.). Die erste Chance auf den Ausgleich ließ Kevin Thau ungenutzt (18.).

Im zweiten Drittel agierten die Gastgeber mit mehr Dynamik und Zug zum Tor. Milan Svarc bediente Ortwein, der aber scheiterte (21.). Den direkten Gegenzug verwertete Alexander Brinkmann zum 0:2. Schlag auf Schlag ging es weiter: Aaron Reckers und Thomas Lichnovsky legten für Kraft auf – 1:2 (22.).

Thau trifft zunächst das Lattenkreuz

Köchling (24.) und Thau (32.), der das Lattenkreuz traf, hätten für den Ausgleich sorgen können. Ratingen hingegen verlegte sich vorerst aufs Kontern.

Im Schlussdrittel war das aber zu wenig für die Gäste. Denn ein Duo drehte jetzt so richtig auf: Thau bediente Kevin Orendorz, der hatte frei vor dem Tor keine Probleme – 2:2 (43.). In Überzahl nahm Thau von der blauen Linie Maß – 3:2 (48.).

Und schließlich spielte Thau hinterm Tor stehend Orendorz frei, der durch die Schoner des ansonsten überragenden Aliens-Torhüters Felix Zerbe für die Entscheidung sorgte (55.). Denn Hamm verteidigte die Führung im Schlussabschnitt leidenschaftlich.

Am Freitag gastiert Heerenveen in Hamm

Komplett zufrieden war Hoja aber nicht, dafür waren die Eisbären ihren Fans über weite Phasen zu viel schuldig geblieben. Die durchwachsene Chancenverwertung störte den Trainer allerdings weniger. Denn: „Entscheidend ist, dass wir die Möglichkeiten ab Januar nutzen.“

Weiter geht es für die Hammer mit dem Heimspiel im Interregio-Cup gegen die Heerenveen Flyers am Freitag, 6. Dezember (20 Uhr).

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