Vierter Sieg in Serie

Vor dem Duell mit dem Spitzenreiter: Eisbären bezwingen Neuwied knapp

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Früher Jubel: Schon nach 16 Sekunden gelang Milan Svarc das 1:0 für die Eisbären.

Die erste Hürde des Wochenendes haben die Hammer Eisbären gegen den EHC Neuwied mit 3:2 (1:1, 1:0, 1:1) genommen. Die nächste folgt am Sonntag beim Tabellenführer.

Hamm – Vor dem schweren Spiel am Sonntag beim unangefochtenen Spitzenreiter der Eishockey-Regionalliga West, der EG Diez-Limburg (19.30 Uhr), haben die Hammer Eisbären ein Erfolgserlebnis in der heimischen Helinet-Arena gefeiert. Sie besiegten den EHC Neuwied knapp mit 3:2 (1:1, 1:0, 1:1). 

„Das war eine schwere Geburt, aber gegen Neuwied sind es selten schöne Spiele“, sagte Hamms Trainer Ralf Hoja nach einer spannenden Partie: „Wir haben gut angefangen, aber teilweise echt geschwommen.“ Vor der Eishalle herrschte ein Verkehrschaos, weil parallel im Maxipark das Herbstleuchten viele Besucher anzog. Der Beginn wurde daher verschoben, da einige der 589 Zuschauer nicht rechtzeitig um 20 Uhr ihre Plätze erreicht hätten. 

Chaos vor dem Anpfiff - und auch auf dem Eis

Auf dem Eis herrschte nach dem Bully auch Chaos – und zwar beim Gast. Nach nur 16 Sekunden war der Puck schon im Netz des EHC. Milan Svarc hatte den schönen Spielzug über Igor Furda und Kevin Thau abgeschlossen. In der ersten Überzahl (3.) trafen sowohl Aaron Reckers mit einem Schuss von der blauen Linie als auch Marvin Cohut das Tor nicht. Es entwickelte sich eine temporeiche und körperbetonte Partie, in die Neuwied immer besser hineinfand. Eisbären-Keeper Sebastian May parierte gegen Maik Klingsporn (10.), Maximilian Wasser traf die Latte (11.), ehe Kevin Wilson aus spitzem Winkel den Ausgleich erzielte (12.). 

Die Gastgeber sorgten kaum noch für Entlastung. Mit neuem Schwung kamen die Eisbären aus der Kabine. Nach nur 35 Sekunden gab Furda den ersten Versuch ab. Hamm agierte mutiger und übernahm wieder die Initiative. In der 23. Minute wäre Justin Schrörs fast ein Schuss von Oliver Kraft durch die Schoner gerutscht, doch der EHC-Schlussmann hatte Glück. Danach verflachte die Partie, ehe ein Schlagschuss von Reckers die Zuschauer wieder weckte (34.). Der Auftakt für eine Drangphase des Gastgebers, in der Michal Spacek die 2:1-Führung auf Vorarbeit von Svarc markierte (36.). 

Schlägerei und Furda trifft das leere Tor nicht

Zwei Minuten vor der Drittelpause hatte der EHC Pech, als Wilson nur den Pfosten traf. Im Schlussdurchgang wog die Partie hin und her. Beide Teams erspielten sich Chancen. In der 50. Minute schloss Kevin Thau einen Konter über Svarc zum 3:1 ab. Als die Eisbären nach einer Schlägerei (55.) auf dem Eis mit 5:3 in Überzahl waren, verpassten sie den vierten Treffer, genauso wie Furda in der letzten Minute das leere Tor. 

20 Sekunden vor Schluss markierte Neuwied das 3:2 – zu spät. „Das war keine Glanzleistung von uns, aber wichtig sind die drei Punkte“, meinte Hoja.

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