Eisbären am Dienstag in Diez-Limburg

Thau zieht Positives aus bitterer Niederlage gegen Hannover

Kevin Thau traf zuletzt zweimal gegen Spitzenreiter Hannover, fehlt aber am Dienstag in Diez-Limburg.
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Kevin Thau traf zuletzt zweimal gegen Spitzenreiter Hannover, fehlt aber am Dienstag in Diez-Limburg.

Meisterschaftsspiele am Dienstagabend in der Eishockey-Oberliga sind für die Hammer Eisbären schon beinahe zur Normalität geworden, derzeit müssen sie sich dabei nicht einmal mehr an einen neuen Gegner gewöhnen. Wie in der Vorwoche trifft die Mannschaft von Ralf Hoja auch diesmal auf die EG Diez-Limburg – und in der Woche darauf geht es erneut gegen den Tabellenneunten.

Hamm – Meisterschaftsspiele am Dienstagabend in der Eishockey-Oberliga sind für die Hammer Eisbären schon beinahe zur Normalität geworden, derzeit müssen sie sich dabei nicht einmal mehr an einen neuen Gegner gewöhnen. Wie in der Vorwoche trifft die Mannschaft von Ralf Hoja auch diesmal auf die EG Diez-Limburg – und in der Woche darauf geht es erneut gegen den Tabellenneunten. Einziger Unterschied zum am Ende knappen 4:5 vor acht Tagen: Die kommenden beiden Partien finden nicht in der Hammer Eishalle, sondern im Rhein-Lahn-Kreis am Diezer Heckenweg statt (jeweils um 20 Uhr).

Vor Wochenfrist gerieten die Eisbären zu Anfang des Schlussdrittels mit 2:5 in Rückstand, zeigten aber Moral und verkürzten durch Tore von Andreas Valdix und Michal Spacek noch einmal. Die erste Begegnung am letzten Februartag verlief ebenfalls eng (3:5), war allerdings auch der Anfang einer erneuten Niederlagenserie mit acht Pleiten in 17 Tagen. Die stoppten die Hammer am Freitag mit dem 6:3 bei den Crocodiles aus Hamburg. Und beinahe wäre ihnen an Sonntag ein echter Coup gelungen.

Gegen Spitzenreiter Hannover Scorpions sorgten erst zwei Gegentreffer in den letzten 31 Sekunden für den 4:5-Endstand und für lange Gesichter im Hammer Lager. „Das war mehr als bitter“, meinte Kevin Thau, der mit seinen beiden Toren zum 4:3 im Schlussabschnitt sein Team fast auf die Siegesstraße geführt hätte, am Tag danach: „Das wäre das Saison-Highlight gewesen, den Tabellenführer zu schlagen.“ Vor allem den 4:4-Ausgleich führte er auf den Substanzverlust zurück: „Die fünf Mann standen über zwei Minuten auf dem Eis, weil wir wegen Icing nicht wechseln konnten.“

Das Wochenende hat neuen Mut gemacht

Dennoch nimmt der Stürmer das Positive aus dem Wochenende mit. „Die Partien haben gezeigt, dass wir, wenn alles perfekt läuft und wir das nötige Quäntchen Glück haben, jeden Gegner schlagen können. Jetzt wollen wir auch die letzten Spiele so eng gestalten.“

Zuhause war das gegen den Tabellenneunten Diez-Limburg bereits gelungen. Dafür, dass es auch auswärts klappt, sind die Vorzeichen jedoch nicht optimal. Berufsbedingt fehlen eine Hand voll Spieler, darunter auch Thau, der am Freitag bei den Saale Bulls Halle ebenfalls nicht dabei sein wird. „Es wird deshalb schwierig. Aber wir werden auch da alles versuchen, um die letzten Spiele so erfolgreich wie möglich zu bestreiten“, drückt die Nummer 97 seinen Teamkollegen fest die Daumen.

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