Eishockey

250 Hammer in Diez: Großer Kampf der Eisbären nicht belohnt

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Ralf Hoja, Trainer der Hammer Eisbären.

Trotz der großen Unterstützung hat Eishockey-Regionalligist Hammer Eisbären die Überraschung verpasst.

Diez - Die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja unterlag am Freitagabend bei der EG Diez-Limburg mit 2:4 (0:2, 1:1, 1:1) und ist im Playoff-Halbfinale nun mit 1:2 im Hintertreffen. Verlieren die Eisbären das Heimspiel am Sonntagabend (18.30 Uhr), ist die Serie bereits beendet.

Vier Busse mit insgesamt fast 250 Fans an Bord hatten sich auf den Weg nach Rheinland-Pfalz gemacht. Die Mission: Dem großen Favoriten und Hauptrunden-Meister erneut ein Bein stellen und die Führung in der Best-of-five-Serie übernehmen.

Die Begegnung verlief ausgeglichen, die Eisbären hatten ihre Möglichkeiten, fanden in EG-Schlussmann Jan Guryca aber mehrfach ihren Meister. Den ersten Treffer erzielten die Gastgeber. Ross Reed nahm Tempo auf, Eisbären-Torwart Sebastian May rutschte die Scheibe unterm Arm durch (12.). Auch bei Reeds zweitem Tor leisteten die Hammer Schützenhilfe. Einen Scheibenverlust im Aufbau nutzte Diez zum Konter, Reed vollendete (19.).

"Chapeau an unsere Fans"

„Noch ist alles möglich“, sagte Hamms Manager Jan Koch nach dem ersten Abschnitt, musste aber nach nur drei Minuten im zweiten Durchgang das 0:3 durch André Bruch mit ansehen. Die Begegnung wurde fortan ruppiger, es hagelte Zeitstrafen. Aaron Reckers handelte sich gar eine Disziplinarstrafe ein. Der Spielfluss blieb auf der Strecke – doch die Eisbären trafen unter lautstarker Anfeuerung. Mike Ortwein nutzte eine doppelte Überzahl (35.). „Chapeau an unsere Fans“, sagte Koch. „Sie werden mit einer engagierten Leistung belohnt.“

Tatsächlich kam noch einmal richtig Spannung auf. Denn Kevin Trapp erzielte das 2:3 (47.), nachdem Thomas Lichnovsky die Scheibe erobert hatte. In der Schlussphase setzte Hoja alles auf eine Karte. Statt des Ausgleichs gab es aber die Entscheidung: Pierre Wex traf zum 4:2 ins leere Tor (60.). „Wir waren drauf und dran“, sagte Koch. „Ein packender Abend. Es ist noch nichts verloren. Wir sehen uns Sonntag wieder.“

Der erste Finalist steht bereits fest: Neuwied gewann die Serie durch ein 8:4 gegen Herford mit 3:0.

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