Volleyball

Vorbereitung auf das zweite Jahr Oberliga: HSC holt sich Grundkondition im Sand

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Die Volleyballer des HSC werden in der kommenden Saison wieder in der Oberliga antreten.

Obwohl sie theoretisch längst wieder in die Halle können, halten sich die Oberliga-Volleyballer des Hammer SC derzeit im Sand fit.

Hamm – Die Beach-Volleyball-Einheiten seien jedoch kein Ausweichprogramm wegen der Coronavirus-Krise: „Das machen wir immer so. Im Sommer stehen bei uns auch ein paar Beachvolleyball-Turniere an“, betont Trainer Carsten Pahlplatz.

Außerdem würde das Training im Sand die Fitness der Spieler ankurbeln. „Die Sportarten ähneln sich ja schon sehr“, so Pahlplatz. Und im Sand sei es sicher nicht weniger anstrengend. Trotzdem befürchtet der HSC-Übungsleiter im Herbst einen „kleinen Kaltstart“. „In den Ferien wird mehr oder weniger alles brachliegen.“ Umso wichtiger seien die Outdoor-Einheiten, um die Grundkondition zu behalten.

Um den Fitnesszustand sorgt sich Pahlplatz nicht, dafür aber um das Personal, das ihm in der kommenden Spielzeit – die am 5. September starten soll – zur Verfügung steht: „Wir werden voraussichtlich den ein oder anderen Abgang haben.“ Berufs- oder familiär bedingt zählen Steffen Kirchhoff, Eike Meyer und Jan Bernardy künftig wohl nicht mehr zum HSC. Neuzugänge stehen bislang noch nicht fest, wenngleich Pahlplatz weiter auf die ein oder andere Verstärkung hofft.

Es geht wohl wieder um den Klassenerhalt

Derzeit stellen die Hammer eine 9er-Gruppe. Und ohne zusätzliche Spieler müssten die Volleyballer vom Südbad kleinere Brötchen backen. „Im Moment ist erst einmal der Klassenerhalt das Ziel“, erklärt Pahlplatz, der aber auch weiß, dass mit einer entsprechenden Kaderbreite mehr möglich wäre. „Das hat man in der vergangenen Saison gesehen. Da haben wir mit den oberen Teams gut mitgehalten und dann Punkte verschenkt gegen Mannschaften, die wir schlagen wollten. Auch weil wir nicht immer vollständig antreten konnten.“

In seiner ersten Saison nach dem Aufstieg in die Oberliga belegte der HSC den Relegationsplatz, ehe die Spielzeit coronabedingt annuliert wurde. So entrannen die Hammer dem Abstiegskampf, der ihnen im nächsten Jahr erneut blühen könnte. „Vor allem, wenn sich die Abstiegsregelung noch einmal ändert“, befürchtet Pahlplatz, dass es durch die Erweiterung der Oberliga um eine dritte Staffel zu mehr Absteigern kommen könnte.

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