Basketball

"Local Player" haben bei Hammstars Priorität

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Abschied nicht ausgeschlossen: HammStars-Spielmacher Kevin Donahue (links).

Hamm – Mit einer 76:82-Niederlage gegen die RE Baskets Schwelm haben die TuS 59 HammStars die Saison in der 2. Basketball-Regionalliga abgeschlossen. Auch wenn die neue Spielzeit voraussichtlich erst im September beginnt, gönnt Trainer Ivan Rosic seinem Team nach dem Kehraus vor 700 Zuschauern keine lange Pause. Wir blicken auf die wichtigen Themen bei den HammStars kurz nach dem Saisonende.

Die Niederlage gegen Schwelm: Die Situation in der Tabelle war aus Hammer Sicht schon vor dem letzten Spieltag ohne jede Brisanz – vom fünften Platz war die Rosic-Truppe nicht mehr zu verdrängen. „Im Grunde genommen ging es um gar nichts mehr“, betont der Headcoach daher und war auch nicht überrascht, dass das Duell der Mannschaft im dritten und vierten Viertel entglitt.

„Für mich war klar, dass wir die Intensität der ersten Halbzeit nicht halten werden. Man hat in den vergangenen Wochen schon gesehen, dass die Wehwehchen immer stärker werden.“ Immerhin: Über die Kulisse freute sich Rosic und gönnte seinen Akteuren die anschließende Abschlussfeier.

Die Kaderplanung: Nach seiner Rückkehr aus Barcelona, wo Rosic in dieser Woche seinen Sohn Marko bei einem internationalen U 14-Turnier begleitet, setzt sich der Trainer mit Sportdirektor Markus Schwennecker und den übrigen Verantwortlichen zusammen. Anschließend starten die Gespräche mit den Spielern des aktuellen Kaders. „Die Local Player haben Priorität“, verdeutlicht Rosic, dass die Abteilung vor allem die Akteure, die aus Hamm und der Region kommen, von einem Verbleib überzeugen will. Dies soll im Idealfall im Mai und Juni bewerkstelligt werden. „Dann werden wir schauen, ob überhaupt noch irgendwo Bedarf ist“, sagt Rosic.

Darum verhandeln die HammStars auch erst im zweiten Schritt mit den Importspielern Kevin Donahue, Cedric Perry und Rhyce Donegal. „Keinen von ihnen haben für die neue Serie sicher“, betont der Coach aus Werne. Im Klartext: Sogar das Szenario, dass die Hammer auf das ausländische Trio und allen voran Regisseur Donahue verzichten, ist nicht ausgeschlossen. Zusätzlich zur Zusammenstellung des Teams sollen im Hintergrund infrastrukturelle Themen geklärt werden.

Die Trainingsplanung für die kommenden Monate: Schon nach den Osterferien wird Rosic wieder Individualeinheiten anbieten. Eine längere Pause hatte die Mannschaft erst in den Osterferien erhalten. Die eigentliche Vorbereitung startet im Juli oder August – idealerweise anders als im Vorjahr ohne personelle Baustellen. „Wenn ich Mitte Juli in den Urlaub fahre, möchte ich die Mannschaft stehen haben“, unterstreicht der Trainer.

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