Stimmung als Ansporn für den ASV Hamm-Westfalen

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Martin Doldan setzt sich gegen Bad Schwartaus Christian Schwarz durch.

LÜBECK - Kay Rothenpieler hielt sich bewusst kurz. Der Trainer des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen wollte nach dem verdienten 30:23 (17:10)-Sieg beim VfL Bad Schwartau kein Öl ins Feuer gießen.

Schließlich saßen bei der öffentlichen Pressekonferenz im Vorraum der Lübecker Hansehalle manche wenig freundlich gesinnte Zuhörer vor ihm, die noch immer sauer waren, dass die Hammer einer Verlegung der Partie wegen der Schwartauer Personalprobleme nicht zugestimmt hatten (WA berichtete). Nur einmal spielte Rothenpieler darauf an. „Solche Situationen haben wir auch schon gehabt und andere auch“, sagte der Trainer – das reichte bereits für einige laute „Pfui“-Rufe.

Das komplette Team hatte schon beim Einlaufen die Feindseligkeit in Form eines Pfeifkonzerts zu spüren bekommen. Und es antwortete sportlich. Die schnelle 6:0-Führung kam letztlich einer Vorentscheidung gleich und ließ die Temperatur auf den Rängen deutlich sinken. „Wir haben mit unserem Start ein bisschen Stille einkehren lassen“, sagte Markus Fuchs. Für ihn wie den Rest des Teams war die Atmosphäre eher ein Ansporn. „Vor so einer Kulisse macht es doch Spaß“, befand der Halblinke. Und Lars Gudat ergänzte grinsend: „Was uns richtig gepusht hat, war das Einlaufen.“ - fh

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