Hammer Andreas Reinert im dritten Jahr Remscheid-Coach

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Andreas Reinert

HAMM - Wenn der deutsche Rollhockey-Meister SK Germania Herringen am Samstag, 27. September, mit der Partie gegen den TuS Düsseldorf-Nord in die neue Bundesliga-Saison startet, wird es Andreas Reinert wohl nicht in die Halle schaffen.

Dabei ist der 52-Jährige im positiven Sinn Rollhockey verrückt, und er wohnt nicht einmal drei Kilometer von der Glückauf-Sporthalle entfernt. Doch Reinert hat schon einen anderen Termin. Am selben Tag bekommt er es mit dem RSC Cronenberg zu tun – als Trainer der IGR Remscheid. Seit 2012 ist Reinert verantwortlich für das Bundesligateam der IGR, weil „die damals einen Trainer gesucht haben – einen, der nicht aus dem Verein kommt, und neue Ideen mitbringt. Und ich habe zugesagt“, hat Reinert eine einfache Erklärung. Als U 17-Nationaltrainer hatte er sich zu diesem Zeitpunkt bereits einen guten Namen gemacht, und auch in der Herringer Jugendarbeit hatte er bereits seit 1998 als Coach verschiedener Nachwuchsmannschaften Erfahrung gesammelt. „Eigentlich“, so gibt er zu, „habe ich mir früher nicht vorstellen können, mal eine andere Mannschaft als Herringen zu trainieren, aber ich habe diesen Schritt nicht bereut.“

Denn so sehr sein Herz auch an seinem Heimatverein SK Germania hängt, so sehr wollte der Ur-Herringer sich auch selbst als Trainer weiterentwickeln, nachdem er 2008 – zunächst als Assistent und ab 2012 verantwortlich – beim U 17-Nationalteam eingestiegen war. Erster Mann damals war übrigens der neue Herringer Trainer Hans-Werner „Alfredo“ Meier. „Ich habe lange mit ihm zusammen gearbeitet und dabei sehr viel gelernt, gerade, was taktische Sachen angeht“, erinnert sich Reinert. „Darum hatte ich das Streben, mich weiterzuentwickeln, dazu zu lernen – und in Remscheid war es das erste Mal, dass ich eine Bundesliga-Mannschaft trainieren konnte. Und da war auch dieser Reiz, zu sehen, ob ich dieser Aufgabe gewachsen bin.“ - güna

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