Handball

Das ist die ASV-Bilanz zum Trainingslager

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In Volmetal wieder dabei: Jan Brosch soll auflaufen

Hamm - Sehr gute Bedingungen, eine prächtige Stimmung in einer gut motivierten Mannschaft, die voll mitgezogen hat. Kay Rothenpieler, Trainer des ASV Hamm-Westfalen, hätte fast von einem optimalen Trainingslager gesprochen, das der Handball-Zweitligisten für fünf Tage in Barsinghausen vor den Toren Hannovers bezogen hatte.

Wenn da nicht die verletzungsbedingten Ausfälle von Jan Brosch (Rückenprobleme), Oliver Milde (Entzündung im Knöchel), Ivar Stavast (Wadenentzündung) und Fabian Huesmann (Bänderriss im Finger) den geplanten Ablauf durchaus gestört hätten.

„Wenn gleich vier Leute fehlen, kann man im mannschaftstaktischen Bereich nicht so gut arbeiten“, findet Rothenpieler bei seiner Bilanz einen kleinen Wermutstropfen. „Ansonsten bin ich aber sehr zufrieden. Wir haben gut und intensiv gearbeitet, zwischendurch aber auch jede Menge Spaß gehabt“, erklärt der Coach, der am Freitagmorgen mit seiner Mannschaft eine weitere Trainingseinheit absolvieren, anschließend nach dem Mittagessen die Heimfahrt Richtung Hamm antreten wird.

Nur zwei bis drei Stunden dürfen die Spieler daheim verbringen, dann geht es schon weiter zum Turnier des TuS Volmetal. Im Rahmen des BDO-Cups treffen die Hammer am Freitagabend um 20 Uhr auf die Dragons aus Schalksmühle/Halver. Zuvor stehen sich ab 18 Uhr Gastgeber Volmetal und Eintracht Hagen gegenüber. Alles Drittliga-Mannschaften, so dass Rothenpieler voraussetzt, dass der ASV am Samstag um 17 Uhr auch das Endspiel des Turniers bestreiten wird. 

Die Verlierer der Auftaktbegegnungen treten zuvor um 15 Uhr in der Partie um Platz drei an. „Auch wenn das Trainingslager sehr kräftezehrend war – ich erwarte von den Jungs, dass sie noch einmal alles rausholen. Als klassenhöchste Mannschaft wollen wir den Cup natürlich auch gewinnen“, fordert der ASV-Coach eine ähnlich starke Leistung wie bei der knappen 30:33-Niederlage im Test beim Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf.

Zumal er am Wochenende wohl wieder auf die angeschlagenen Brosch, Milde und vielleicht auch Stavast zurückgreifen kann. Lediglich Huesmann wird mit dem Bänderriss im Finger noch nicht mit den Ball arbeiten, nur individuell trainieren können. Die Rückkehrer ermöglichen Rothenpieler, im Verlauf des Turniers in Volmetal die eine oder andere Variante zu testen.

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