ASV verpflichtet Top-Talent Björn Zintel

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Björn Zintel

HAMM - Mit Jugend-Nationalspieler Björn Zintel hat der ASV Hamm-Westfalen ein weiteres, äußerst vielversprechendes Talent für seinen Kader ab Sommer unter Vertrag genommen.

Der Rückraumspieler, der derzeit beim Drittligisten SV Zweibrücken unter Vertrag steht, erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag bei den Westfalen.

Bei der U18-Europameisterschaft in Polen im vergangenen August wurde der heute 19-Jährige als bester Spieler auf der Position Rückraum Mitte ausgezeichnet. Diese Auszeichnung ordnete der gebürtige Zweibrückener als „Ehre“ ein, die zugleich Ansporn sei, „noch mehr in den Sport zu investieren.“ Genau dies will der Nationalspieler nun, nachdem er in den nächsten Wochen sein Abitur am Rothenbühl-Gymnasium im Saarbrücken ablegt, beim westfälischen Zweitligisten tun.

Das Konzept des ASV hat ihn überzeugt 

„Das Konzept hat mich sehr überzeugt. Auch die Tatsache, dass junge Spieler beim ASV ihre Chance erhalten“, hofft der Neuzugang, der am Samstag das Duell des ASV gegen Großwallstadt in der WESTPRESS arena verfolgte, auf wertvolle Erfahrungen neben Mittelmann Ondrej Zdrahala.

„Mit Björn kommt eines der deutschen Toptalente zu uns. Wir dürfen ein bisschen stolz auf den Ruf sein, den wir uns mittlerweile im deutschen Handball erarbeitet haben“, betonte ASV-Manager Kay Rothenpieler.

Eine Rolle bei der Entscheidung des Nachwuchsspielers hatte auch die Empfehlung von Jugend-Nationaltrainer Christian Schwarzer gespielt, der sich regelmäßig mit Kay Rothenpieler austauscht. „Es ist für mich sicherlich sinnvoller, als vielleicht bei einem Erstligisten im Kader zu sein und nicht zu spielen“, so Zintel, der sich sehr auf seinen ersten Einsatz beim ASV freut.

Herausragende Bedingungen beim ASV

„Das sind herausragende Bedingungen beim ASV. Die Zuschauer, das gesamte Umfeld, das ist alles erstligareif“, so der 19-Jährige. Ab dem 1. Januar wird er dann für zwei Jahr zur Sportfördergruppe der Bundeswehr in Warendorf zählen. „Diese Möglichkeit ist natürlich ideal“, so Zintel weiter.

Der bisherige zweite Mann hinter dem tschechischen Nationalspieler Zdrahala, David Wiencek, wird dagegen handballerisch erst einmal kürzer treten. „Er wird künftig nicht zum Profikader zählen, aber über ein Doppelspielrecht verfügen. Zunächst will er sich jetzt auf seine schulische Ausbildung konzentrieren“, erklärte Rothenpieler die Veränderung. - WA

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