ASV Hamm-Westfalen trifft auf kampfstarken Gegner

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Angeschlagen: Jan Brosch (links) fällt wegen einer Oberschenkelblessur aus.

HAMM -  Das Unwetter „Xaver“ wird den Zweitliga-Handballern des ASV Hamm-Westfalen auf der Anfahrt zur SG Leutershausen erspart bleiben – ungemütlich könnte es für das Team am Samstagabend (20 Uhr/Heinrich-Beck-Halle) in der Partie beim Liga-Vorletzten dennoch werden.

Die Gastgeber, die bis zum vergangenen Dienstag erst drei Saisonsiege eingefahren hatten, gaben mit dem 27:23-Erfolg über den TV Bittenfeld ein deutliches Lebenszeichen ab. Eines, das den Hammern Warnung genug sein sollte und einmal mehr bestätigt, dass es leichte Aufgaben in dieser Liga nicht gibt. „Das wird ein schweres Auswärtsspiel“, ist sich ASV-Trainer Kay Rothenpieler sicher. „So wie jedes andere auch. Wir werden auf eine sehr engagierte Mannschaft treffen, die gerade zuhause sehr kampfstark ist und mit der nötigen Aggressivität zu Werke geht.“

Ohnehin haben die Gastgeber nur selten chancenlos mit ansehen müssen, wie ihre Gegner die Punkte eingefahren haben. „Ihre Spiele waren oft eng“, weiß Rothenpieler. „Aber sie haben es selten geschafft, am Ende zu gewinnen. Das wird jetzt von Spiel zu Spiel besser.“

Um so dringlicher sei es daher, dass seine eigene Mannschaft auch auswärts – und da speziell in Leutershausen – selbstbewusst agiert. „Wichtig ist, dass wir mutig auftreten und der Partie unseren Stempel aufdrücken. Und das geht nur über gute Torhüter und eine stabile Deckung.“

Die hatten die Hammer zuletzt beim 32:30-Erfolg, der ebenfalls über Bittenfeld errungen wurde, vorzuweisen. Wie gegen Bittenfeld erwartet Rothenpieler in Leutershausen eine aggressive 6:0-Deckung der Hausherren, die versuchen wird, über die zweite Welle Druck auszuüben. „Zudem machen sie sehr viele Kreuzbewegungen und setzen oft einen zweiten Kreisläufer ein“, sagt Rothenpieler. „Da wird taktisch einiges auf uns zukommen.“ Zumal die Erleichterung über den doppelten Punktgewinn bei den Gastgebern zusätzliche Kräfte frei gesetzt haben dürfte. „Wir sind erleichtert, denn wir sind immer kurz vorm Ertrinken“, erklärte SG-Trainer Marc Nagel. Und mit Blick auf den ASV kündigte er bereits an: „Wir haben jetzt Luft geholt und wollen nun auch einmal länger oben bleiben. Wenn wir gegen Hamm wieder verlieren, tauchen wir erneut ab.“ Der Rückraumlinke Philipp Schulz verletzte sich im Mittwochsspiel gegen Bittenfeld und wird heute ebenso fehlen wie Peter Masica. Rückraumakteur Matthias Conrad, der nach drei Monaten beim Landesligisten SKG Bonsweiher Ende November wieder zur SGL zurückgekehrt ist, deutete dagegen seine Qualitäten an. - güna

Den kompletten Bericht lesen Sie am Samstag in der Printausgabe des Westfälischen Anzeigers.

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