Am Mittwoch um 19.30 Uhr

Voting-Game beim ASV Hamm-Westfalen

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Ein Teil der Bewerber schnupperte schon Bundesligaluft beim Spiel des ASV gegen Leutershausen.

HAMM - Die Resonanz im Internet war überwältigend. Rund 130.000 Klicks zählte der ASV Hamm-Westfalen auf seiner Internetseite zum Westfalen-Voting-Game, das am Mittwochabend um 19.30 Uhr in der Westpress-Arena angepfiffen wird.

6600 Menschen beteiligten sich an der Abstimmung, in der sich Handballer aus ganz Westfalen um einen Platz im Team der „Westfalen-Voting-Stars“ bewarben. 14 der Bewerber dürfen sich heute mit den Spielern des Bundesliga-Kaders messen – und sich damit einen Traum erfüllen. „Mit einer solchen Resonanz haben wir nicht gerechnet“, zeigte sich ASV-Coach Kay Rothenpieler positiv überrascht von dem Zuspruch, den die Aktion erhalten hat. „Wir wussten nicht, was auf uns zukam, weil wir das zum ersten Mal angeboten haben. Aber die Aktion ist jetzt schon ein Riesen-Erfolg. Nun hoffen wir, dass das Spiel einen würdigen Rahmen bekommt.“

Das Engagement, mit dem die ausgewählten Spieler an die Partie herangehen, ist schon bemerkenswert. Zum Teil wurden kleine Filmbeiträge gedreht und ins Netz gestellt, und auch die sportliche Vorbereitung wurde von den Voting-Stars intensiv betrieben. Gleich mehrfach trafen sich die Spieler – unter anderem in der Hammer Arena – zum gemeinsamen Training. Schließlich wollen sie sich auch auf der Platte ordentlich verkaufen. „Wir haben schon darauf geachtet, dass alle Bewerber Handball spielen können“, sagt Rothenpieler. „Ich glaube, dass sie sehr engagiert sein werden. Jeder wird Vollgas geben. Was gut ist, denn wir haben noch ein Saisonspiel gegen Altenholz, das wir unbedingt gewinnen wollen.“

Die Mannschaft, auf die der ASV treffen wird, hat einige Hochkaräter in ihren Reihen. So etwa Jannik Jungmann, der gemeinsam mit ASV-Akteur Markus Fuchs bei GWD Minden II spielt. Oder Marius Schrage, der schon beim ASV-Team mittrainiert und gerade mit der HSE den Oberliga-Aufstieg geschafft hat. „Am Ende soll natürlich trotzdem das Miteinander im Vordergrund stehen“, sagt Rothenpieler, der sich besonders freut, dass Florian Kehrmann seine Zusage gegeben hat, das Voting-Team zu betreuen. „Von einem Weltmeister trainiert zu werden, ist ja nicht alltäglich. Und ich finde es super, dass er sofort zugesagt hat. Das zeigt, dass die Handballer eine große Familie sind.“ Kehrmann gewann 2007 mit Deutschland den WM-Titel, absolvierte 223 Länderspiele, in denen er als Rechtsaußen 818 Tore erzielte. Seit 1999 spielt er für den TBV Lemgo, bei dem er am Samstag seine Karriere auch beenden wird.

Ein besonderes Lob des ASV-Trainers gilt Max Doller aus dem zweiten ASV-Team. „Max hat die ganze Sache sehr gut betreut und organisiert“, sagt der Coach. „Er hatte immer wieder neue Anregungen – und irgendwann hat die Sache eine Eigendynamik bekommen.“ - güna

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