ASV bestreitet Topspiel gegen Großwallstadt

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Lukas Blohme

HAMM - Zum Auftakt seiner drei Heimspiele wäre Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen zum Ende fast die Luft ausgegangen – jetzt dürfte diese noch einmal dünner werden. Denn war der ASV beim 34:32-Sieg über Hildesheim noch Favorit, so treffen sich die Hammer am Samstag mit Großwallstadt (19 Uhr/Westpress-Arena) zu einem Duell auf Augenhöhe.

„Wir haben derzeit sicher keine optimalen Voraussetzungen“, sagt Kay Rothenpieler. „Denn der eine oder andere bei uns ist angeschlagen – zusätzlich zu den Langzeitverletzten. Da waren schon einige, die bereits gegen Hildesheim bei uns hinter der Bank gesessen haben. Deshalb war zum Ende der Substanzverlust zu bemerken.“

Auf die Rückkehr von Marian Orlowski und Fabian Huesmann (beide Kreuzbandriss) ins Team kann der Hammer Trainer ohnehin erst im nächsten Winter hoffen, und Abwehrchef Jakob Macke steht aufgrund seines Engagements beim Erstligisten SG Flensburg-Handewitt bis zum Saisonende ebenfalls nicht zur Verfügung. Zudem hat David Wiencek wegen eines grippalen Infekts zuletzt nicht trainiert.

Umso größer ist die Hoffnung, dass Julian Possehl (Außenbandriss) und Jan Brosch (Innenbandverletzung) rechtzeitig zum Großwallstadt-Spiel wieder einsatzbereit sein werden.

Ob sich diese erfüllt, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings ungewiss. „Das werden wir erst vor dem Spiel entscheiden können“, sagt Rothenpieler. „Beide haben mittrainiert. Das ging aber nicht so richtig. Sie wollen zwar unbedingt, sind heiß, aber wir müssen abwägen, ob wir das Risiko eingehen können.“

Wunderdinge dürfe man – insbesondere von Possehl, der einige Wochen pausieren musste – jedoch nicht erwarten. „Wenn sie spielen können, dann sind sie sicher für Entlastungen gut – 40 Minuten werden aber nicht machbar sein. Jetzt ist erst einmal die Mannschaft gefordert, die zuletzt auf der Platte stand.“

Zu der gehört zumindest heute auch wieder Georg Pöhle. Der mit einem Zweitspielrecht für Hamm ausgestattete Rückraumlinke des Bundesligisten TBV Lemgo kam bereits gegen Hildesheim zu einem fünfminütigen Kurzeinsatz in der Schlussphase, half dabei, die Abwehr zu stabilisieren, und bereitete sich seitdem auch mit den Hammern auf den TVG vor. - güna

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