ASV siegt im Testspiel bei GWD Minden

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Kay Rothenpieler

MINDEN - Sichtlich gut gelaunt traten Kay Rothenpieler und Torsten „Fichte“ Friedrich, Trainer und Co-Trainer des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen, nach dem Testspiel ihrer Mannschaft beim Erstliga-15. GWD Minden die Heimreise an.

Kein Wunder, schließlich hatte der ASV in der Partie, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen wurde, mit 33:32 (15:20) die Nase vorn gehabt. „Das haben wir ganz ordentlich gemacht“, lobte der Rothenpieler. „Vor allem in der zweiten Halbzeit lief es sehr gut.“

Anders als bei der unglücklichen Niederlage in der Liga am vergangenen Samstag beim Tabellendritten in Bietigheim lag der ASV in Minden fast über die gesamte Spielzeit in Rückstand, ehe er in der Schlussphase für die Wende sorgte. „In der ersten Viertelstunde haben wir aber phasenweise sehr gut gespielt“, befand der Coach, der sein Team mit Ondrej Zdrahala auf Rückraummitte und dem mit Erstspielrecht bei Minden unter Vertrag stehenden Markus Fuchs sowie Matthias Struck auf den Halbpositionen im Angriff beginnen ließ. „Vorne hatten wir auch schon gute Bewegung im Spiel. Hinten waren wir aber anfangs nicht griffig genug.“ So setzte sich Minden im Verlauf des ersten Durchgangs nach und nach bis zum deutlichen 20:15-Halbzeitstand ab.

Nach der Pause änderte sich allerdings einiges im Hammer Team. Ausschlaggebend war vor allem die starke Torhüterleistung von Felix Storbeck, der nun zwischen den Pfosten stand und insgesamt auf 13 Paraden im zweiten Durchgang kam. Auch Jan Brosch spielte die komplette zweite Halbzeit vorne am Kreis wie hinten im Innenblock durch und bot dabei eine ansprechende Leistung. Dennoch lag der ASV fünf Minuten vor Schluss noch mit 28:32 – und damit fast aussichtslos – zurück. Dann jedoch ließ das Team keinen Gegentreffer der Mindener mehr zu. Als GWD dann 20 Sekunden vor dem Ende den Ball am Tor vorbei warf, nutzte Hamms jüngster Neuzugang, David Wiencek, den letzten Angriff, um den Hammer Siegtreffer zum 33:32 zu markieren. „So hätte es auch in Bietigheim laufen können“, blickte Rothenpieler wehmütig auf das verlorene Spitzenspiel zurück. „Aber dieses Spiel hat gezeigt, dass die Spannung bei uns noch da ist und der Sieg war ein gutes Zeichen für die nächste schwere Aufgabe gegen Hildesheim am Freitag bei uns in der Halle.“ Denn dann wollen die ASV-Spieler auch in der Liga wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. - güna

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