ASV Hamm-Westfalen bejubelt 26:24-Sieg in Saarlouis

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Jubel bei Markus Fuchs, Björn Wiegers und Jakob Macke über den Hammer Erfolg.

SAARLOUIS - Es liefen die letzten Sekunden in der Saarlouiser Sporthalle am Stadtgarten, als Kay Rothenpieler vor Frust sein Handtuch gegen die Bande warf. Gerade war der ASV Hamm-Westfalen drauf und dran, den sicher geglaubten Sieg bei der HG Saarlouis noch aus der Hand zu geben, hatte seit der 56. Minute drei Tore in Folge zum 25:24-Anschlusstreffer der Gastgeber hinnehmen müssen.

Als dann auch noch zwei Angriffe der Gäste den Weg nicht ins Ziel fanden und auf der anderen Seite der Pfosten rettete, wurde es noch einmal ganz brenzlig. Glück für die Hammer, dass nach einem weiteren Versuch von David Wiencek der Ball bei Lars Gudat landete, der den Abpraller zu Marian Orlowski weitergab. Der Rückraumakteur machte dem Spuk 13 Sekunden vor der Schlusssirene mit dem 26:24 (10:12)-Endstand ein Ende – und bescherte damit seinem Team eine fröhliche Heimfahrt.

„Das war noch einmal ein bisschen hektisch zum Schluss“, räumte Rothenpieler ein. „Da müssen wir es bei einer 25:21-Führung einfach cleverer spielen. Aber nach so einem Spiel noch über die letzten fünf Minuten diskutieren – da habe ich keine Lust zu. Wichtig ist, dass die Mannschaft die richtige Reaktion nach dem Baunatal-Spiel gezeigt und diese Partie gewonnen hat.“

Und das, obwohl die Vorzeichen nicht gerade günstig waren. Denn während der Woche war ein geregelter Trainingsbetrieb kaum möglich, weil gleich mehrere Akteure mit grippalen Infekten ausgefallen waren. Jan Brosch war erst gar nicht mit nach Saarlouis gefahren, fiel aufgrund einer Hüftprellung aus. - güna

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