In der Westfalenhalle

ASV knackt bei Sieg gegen Gummersbach die 9000er-Marke - verfehlt aber den Zuschauer-Rekord

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9270 Zuschauer verfolgten das "Heimspiel" des ASV Hamm-Westfalen gegen den VfL Gummersbach in der Westfalenhalle.

Der ASV Hamm-Westfalen knackt beim Topspiel in der 2. Handball-Bundesliga gegen Gummersbach die 9000er-Marke. Den Zuschauer-Rekord verfehlte der ASV jedoch knapp.

Dortmund - Der Ausflug nach Dortmund war für den ASV Hamm-Westfalen ein voller Erfolg. Die Partie in der 2. Handball-Bundesliga gegen den VfL Gummersbach verfolgten 9270 Zuschauer in der Westfalenhalle - und entschied das Duell mit 25:21 für sich.

Damit wurden die Erwartungen der Verantwortlichen deutlich übertroffen. "Es hätte gar nicht besser laufen können. Ich bin einfach nur begeistert von dem, was hier gelaufen ist", strahlte ASV-Geschäftsführer Franz Dressel: "Die Zuschauer haben von Anfang an mitgemacht und die Mannschaft getragen. Ich finde keine Worte, es war traumhaft schön." Zwischenzeitlich ging sogar eine Laola durch die Halle.

ASV-Trainer Kay Rothenpieler: "Wir sind überglücklich. Gerade nach der Niederlage gegen Bietingheim war der Druck groß. Natürlich haben wir vorher auch kurz über die Atmosphäre gesprochen. Man kann nicht wegdiskutieren, dass es ein besonderes Spiel ist - und wir wollten es zu einem ganz besonderen machen. Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen, die Mannschaft hat eine Top-Leistung gebracht. Wir waren als Team richtig präsent, und das hat auch zu dem Erfolg geführt."

Den Zuschauer-Rekord in der 2. Handball-Bundesliga knackten die Hammer damit nicht, der liegt weiterhin beim HSV Hamburg. Dort waren beim knappen 33:32 der Hanseaten am 23. Dezember 2018 gegen den TuSEM Essen 9702 Zuschauer in der Barclaycard Arena.

Der ASV jubelte vor einer beachtlichen Kulisse.

Der ASV entschied sich, die Partie gegen Gummersbach in der Westfalenhalle zu verlegen und verzichtete damit im Aufstiegsrennen auf ein "echtes" Heimspiel, um ein unvergessliches Handball-Event für die Region austragen zu können. Die Kombination aus der Attraktivität des Gegners und des Zeitpunkts der Austragung den Ausschlag gegeben, den Schritt nach Dortmund zu wagen.

Für die Gummersbacher war die Westfalenhalle übrigens auch kein Neuland: Der VfL trug in der Vergangenheit seine Europapokal-Partien in Dortmund aus.

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