HANDBALL

ASV: Generalprobe gegen GWD Minden mit Neuzugang

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Sören Südmeier

Am Sonntag endet für Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen mit der Partie in Dresden die Meisterschaftspause. Vorher testet das Team am Mittwoch in Arnsberg gegen Erstligist GWD Minden. Ein Neuzugang ist auch dabei.  

Hamm – Den Wiederbeginn der Meisterschaftsrunde mit der Partie beim HC Elbflorenz in Dresden am Sonntag haben sie im Kopf – die interessante Generalprobe im letzten Test am Mittwoch (19 Uhr/Ruhrtalhalle in Arnsberg-Oeventrop) gegen Erstligist GWD Minden vor der Brust: Für die Spieler von Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen geht die Wintervorbereitung mit großen Schritten dem Ende entgegen. „Wir brauchen unbedingt die nötige Wettkampfhärte zurück“, sagt ASV-Trainer Kay Rothenpieler. „Daher haben wir zum Abschluss noch einmal einen Test gegen einen sehr starken Gegner vereinbart.“

Mit welcher Formation die Ostwestfalen letztlich in der vom ASV-Kooperationspartner SG Ruhrtal ausgerichteten Partie antreten werden, steht allerdings noch nicht fest. Denn mit den Norwegern Espen Christensen, Magnus Gullerud und Kevin Gulliksen sowie Aliaksandr Padshyvalau (Weißrussland) Miljan Pusica (Serbien) und dem Ahlener Marian Michalczik (Deutschland) stehen bei den Ostwestfalen sechs Spieler im Kader, die bei der Europameisterschaft an den Start gegangen sind. Und die ist am Sonntag gerade erst mit dem 22:20-Finalsieg der Spanier gegen Kroatien zuende gegangen. Entsprechend ist es gut möglich, dass GWD-Trainer Frank Carstens diesen Akteuren noch eine Verschnaufpause gönnt, zumal sich die MT Melsungen und Minden darauf geeinigt haben, ihr Auftaktspiel vom 2. Februar auf den 31. März zu verlegen. Somit hat Carstens noch eine Woche länger Zeit, um seine Spieler auf die Partie am 9. Februar in eigener Halle gegen Frisch Auf Göppingen vorzubereiten.

Minden: Sechs EM-Spieler im Kader

„Vielleicht wird der eine oder andere EM-Akteur spielen. Letztlich ist es uns aber egal, mit welcher Mannschaft Minden antreten wird“, sagt Rothenpieler. „Für uns ist es wichtig, dass wir unsere Konzentration und den Fokus finden. Denn am Sonntag in Dresden wird es sehr leidenschaftlich zur Sache gehen. Da müssen Gier und Feuer da sein – und das wird nicht funktionieren, wenn wir meinen, dass wir dann mal eben locker den Schalter umlegen können.“

Wichtig wird es für die Hammer auch sein, Neuzugang André Kropp in die Mannschaft zu integrieren. Für den 35-Jährigen ist es das erste Testspiel, das er mit seinem neuen Team bestreiten wird. „Kroppi müssen wir ein bisschen mit reinbringen, damit er Praxis kriegt und die nötige Sicherheit bekommt“, sagt der Coach, der den früheren Emsdettener aber wohl nicht von Beginn an bringen wird: „Ich denke, wir werden erstmal mit Jan Brosch beginnen.“

Der erste Eindruck, den der Kreisläufer hinterlassen hat, ist gut. „Er ist motiviert und passt menschlich rein“, fällt das Urteil Rothenpielers positv aus. „Aber man merkt auch, dass die Absprache noch fehlt – vor allem in der Deckung. Denn Emsdetten hat eine etwas andere 6:0-Abwehr gespielt als wir das tun. Und er ist etwas kleiner und aggressiver als Broschi. Auf der anderen Seite siehst du, dass er in Emsdetten schon mit Merten Krings gut harmoniert hat.“

Linksaußen Fabian Huesmann musste aufgrund einer Erkältung zuletzt im Training kürzer treten, Brosch fehlte aufgrund von Klausuren in der einen oder anderen Einheit. Und auch die Westpress Arena steht derzeit nicht für das Training zur Verfügung, so dass es improvisieren heißt. „Aber das sind Kleinigkeiten, die uns nicht vom Weg abbringen dürfen“, betont Rothenpieler, der nach dem gelungenen Trainingslager auf Mallorca nun langsam merkt, dass Vorfreude und Anspannung bei seinen Akteuren wachsen. „Das muss jetzt so sein. Jeder muss es spüren, dass ab jetzt die heißen vier Monate der Saison beginnen.“

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