Handball

ASV Hamm-Westfalen: Gastspiel beim Erstligisten

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Während Fabian Huesmann (vorne von links) und Markus Fuchs auf einen Einsatz in Minden hoffen, muss Sören Südmeier weiter pausieren.

Zum zweiten Mal im Lauf der Vorbereitung tritt Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen gegen einen Erstligisten an. Im Gastspiel bei GWD Minden hofft Trainer Michael Lerscht am Mittwoch (19 Uhr) auf die Rückkehr des einen oder anderen angeschlagenen Spielers.  

Hamm – Drei Wochen lang hat Michael Lerscht in der Trainingsarbeit mit den Spielern des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen den Schwerpunkt auf die Abwehrarbeit gelegt. Seit Montag intensiviert der ASV-Coach nun die Offensivarbeit. Dass sein Team am Mittwoch im Gastspiel beim Erstligisten GWD Minden (19 Uhr/Häverstädt) nun ein wahres Angriffsfeuerwerk entfachen wird, dürfte dennoch auszuschließen sein. „Wenn das so einfach wäre, wäre Handball ja ein leicht zu lernender Sport“, sagt Lerscht lachend. „Aber es geht um grundlegende Dinge, in denen wir uns verbessern wollen. Und ob das jetzt schon geklappt hat, werden wir nach dem Spiel in Minden bewerten können.“

In erster Linie geht es in der Begegnung gegen den Tabellen-15. der 1. Liga in der abgebrochenen Corona-Saison darum, den Rhythmus aufzunehmen, um die nötige Wettkampfhärte zu bekommen. Und wir sind froh, dass wir diese Möglichkeit in Minden bekommen.“

In welcher Besetzung das geschehen wird, ist indes noch nicht sicher. Zu viele Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen der zuletzt angeschlagen ausgefallenen Spieler. „Ich habe aber ein bisschen Hoffnung, dass der eine oder andere Akteur schon am Mittwoch, spätestens aber am Samstag zu unserem Spiel in Longerich wiederkommt“, sagt Lerscht.

Huesmann, Orlowski und Fuchs zurück im Training 

Fabian Huesmann ist ein Kandidat, bei dem es klappen könnte. Der Linksaußen stieg am Dienstag ins Training ein. „Wir sind dabei, ihn zu belasten und hoffen, dass es in Minden zumindest für ein paar Minuten reichen wird“, so Lerscht. Für die beiden Rückraumlinken Markus Fuchs (Knie) und Marian Orlowski (Rücken) gilt im Prinzip das gleiche. „Bei allen habe ich aber die Hoffnung, dass es spätestens am Samstag klappt.“

Was für Mittelmann Sören Südmeier (Schulter) und Rechtsaußen Marten Franke (Elbogen überstreckt) wohl eher nicht gilt. „Südi müssen wir noch ein bisschen Zeit geben“, plant Lerscht in dieser Woche noch gar nicht mit dem Spielmacher, der vor seinem Wechsel zum ASV 2018 zehn Jahre für GWD gespielt hat. „Und Marten hat noch Schmerzen bei Passbewegungen. Mittwoch wird das sicher noch nichts. Aber wir sehen ein Licht am Ende des Tunnels. In welchem Umfang die angeschlagenen Spieler dann wieder dabei sind, werde ich selbst auch erst nach dem Erwärmen in Minden wissen. Es wäre schön, wenn uns der eine oder andere zehn Minuten zur Entlastung helfen könnte.“

Minden zuletzt mit zwei Niederlagen

Gegner Minden kehrte zuletzt mit zwei Niederlagen vom Turnier beim Wilhelmshavener HV zurück. Im Halbfinale unterlag das Team von Trainer Frank Carstens dem Erstligakonkurrenten TBV Lemgo-Lippe nach 14:13-Führung zur Pause deutlich mit 27:33. Im Spiel um Platz drei folgte gegen den starken Gastgeber, der gerade die Rückkehr in Liga zwei geschafft hat, mit 22:24 eine weitere Niederlage. Ergebnisse, die zur Kenntnis genommen werden, mehr nicht. Wichtig ist es für den Hammer Trainer eher, zu sehen, dass sein Team in der Abwehr an die Leistungen der vergangenen Partien anknüpft – und dass in der Vorwärtsbewegung erste Ergebnisse sichtbar werden. Ein Wiedersehen wird es mit Joscha Ritterbach geben, der von 2014 bis 17 für den ASV auflief.

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