23:30-Niederlage beim Ex-Team von Trainer Michael Lerscht

Kleiner Kader, große Belastung - ASV verliert beim TuS Ferndorf

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Bester Schütze gegen Ferndorf mit acht Toren: Merten Krings.

Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen hat auch den zweiten Test im Rahmen der Saisonvorbereitung verloren. Nur 24 Stunden nach der 23:29-Heimniederlage gegen den Erstligisten Bergischer HC unterlag das Team von Michael Lerscht dem Ligakonkurrenten TuS Ferndorf mit 23:30 (14:15).

Hamm – „Für ehrgeizige Sportler wie meine Jungs ist das Ergebnis nicht optimal und wird von ihnen auch nicht akzeptiert, aber es ist letztlich zu erklären“, meinte der ASV-Trainer nach dem Spiel an alter Wirkungsstätte. 

Lerscht hatte in Kreuztal auf Rückraumspieler Sören Südmeier wegen einer Schulterverletzung sowie auch auf die angeschlagenen Fabian Huesmann und Alex Rubio verzichten müssen – und seinem Team zwei harte Tage mit vier Einheiten verordnet: Kraft und Spiel am Freitag, Training und Spiel am Samstag. „Dass wir dem irgendwann Tribut zollen müssen, ist ja klar“, meinte Lerscht. 

Der ASV begann vor leeren Rängen mit Jan Wesemann an Stelle von Felix Storbeck im Tor und – wie am Vorabend – mit einer zunächst starken Leistung. Aber die herausgespielte 15:10-Führung schmolz bereits bis zur Halbzeitpause auf 15:14 zusammen. Schon da war den Gästen der kleine Kader und die große Belastung anzumerken.

Am Ende im tiefroten Bereich gelandet

 Nach dem Seitenwechsel glich der TuS schnell auf 15:15 aus. Bis zum 18:18 verlief die Partie noch ausgeglichen, doch Ferndorf stand nun sicherer in der Abwehr und profitierte von einigen Zeitstrafen auf Hammer Seite. In der 46. Minute gingen die Gastgeber das erste Mal mit vier Toren in Führung (22:18), hielten diese bis zum 27:23 und nutzten schließlich aus, dass beim ASV alle im tiefroten Bereich angekommen waren. 

Jetzt gegen Hildesheim und Essen

Nach einem freien Sonntag wird die Arbeit mit Blick auf den Saisonstart am 2. Oktober gegen Emsdetten mit einer normalen Arbeitswoche fortgesetzt – Montag bis Mittwoch jeweils zweimal Training, Donnerstag regeneratives Programm. Am Freitag folgt einem Vormittagstraining der Heimtest gegen den Drittligisten Eintracht Hildesheim (19.30 Uhr, ohne Zuschauer) und am Samstag einem weiteren Training am Abend das Gastspiel beim Erstliga-Aufsteiger Tusem Essen. Fehlen wird auf jeden Fall Sören Südmeier. „Seiner Schulter wollen wir noch eine Woche geben“, sagt Lerscht. Ob Huesmann oder Rubio wieder spielen können, das entscheidet sich am Montag: „Sie gehen zum Doc, danach werden wir schauen, wohin die Reise geht.“

ASV: Wesemann (1. – 30.), Storbeck (31. ) – Genz (1), Orlowski, Brosch (2), von Boenigk (2), Schwabe, Franke (4), Pretzewofsky (2), Krings (8), Spiekermann (1), Fuchs (3)

Spielfilm: 3:7, 7:9, 7:11, 10:15, 14:15 – 18:18, 22:18, 24:19, 25:22, 27:23, 30:23

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