Handball

ASV-Start mit dem Westfalenderby

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Mit einem Heimspiel gegen Emsdetten will der ASV Hamm-Westfalen in die Saison starten.

Die Zeit ohne Handball soll am 2. Oktober enden. Dann will der ASV Hamm-Westfalen mit einem Heimspiel gegen den TV Emsdetten in die Saison starten.

Hamm – Wenn alles nach Wunsch der Verantwortlichen läuft, dann wird Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen am Freitag, 2. Oktober, um 19.15 Uhr in die Saison 2020/21 starten. Das Präsidium der Handball-Bundesliga (HBL), in der ASV-Geschäftsführer Franz Dressel als Vizepräsident die Interessen der 2. Liga vertritt, legte am Montagabend in der Präsidiumssitzung das Wochenende vom 1. bis 4. Oktober als offiziellen Starttermin für die Bundesligen fest. Die 38 Profi-Vereine der beiden deutschen höchsten Klassen wurden darüber am Mittwochmittag in einer Videokonferenz informiert und waren damit einverstanden. 

Wochenlanges Vakuum

Dressel ist erleichtert darüber, dass ein wochenlanges Vakuum, in dem keiner so richtig wusste, wie es im Handball weiter geht, beendet wird. „Es wird Zeit, dass unser Sport wieder auf der Bildfläche erscheint und auch öffentlich wahrgenommen wird. Wenn wir Anfang Oktober beginnen, war fast sieben Monate lang kein Handball in Deutschland zu sehen“, betont Dressel, der sich besonders darüber freut, dass der ASV gleich mit einem Westfalenderby gegen den TV Emsdetten starten wird. Zum weiteren Spielplan wollte sich Dressel nicht äußern, da er noch nicht offiziell ist und es durchaus die eine oder andere Veränderung geben könnte. 

Hygienekonzept mit Zuschauern

Der Geschäftsführer des Hammer Zweitligisten hofft zudem darauf, dass der Auftakt in der Westpress Arena vor Zuschauern stattfinden kann. „Derzeit wird von der HBL ein Hygienekonzept erarbeit, das vorsieht, dass wir mit 50 Prozent der vorhandenen Hallenkapazitäten beginnen können“, erklärt Dressel. Für den Standort Hamm würde das bedeuten, dass 1300 Besucher möglich wären. „Damit könnten wir garantieren, allen Dauerkartenbesitzern und Sponsoren Zugang zu gewähren“, sagt der ASV-Geschäftsführer. 

Keine Geisterspiele

Da wegen der bundesweiten Coronaverordnung Großveranstaltungen bis zum 30. Oktober untersagt sind, wird die HBL auch einen Plan B vorbereiten. „Damit wollen wir uns aber zurückhalten. Es kann doch auch keiner definieren, ab wie vielen Besuchern es sich um eine Großveranstaltung handelt. Wir konzentrieren uns jetzt erst einmal auf die Erarbeitung des Hygienekonzepts für einen Start mit Zuschauern.“ Laut Dressel könnte der Start vielleicht um einen Monat in den November verschoben werden. „Die vier oder fünf Spiele aus dem Oktober könnten dann noch verlegt werden“, so der Hammer, der Geisterspiele im Handball aber auf keinen Fall sehen möchte: „Das würde doch der Großteil aller Bundesliga-Vereine nicht überleben können.“

ASV-Auftakt am 27. Juli

Der ASV Hamm wird die Vorbereitung auf die Saison offiziell am 27. Juli beginnen. An diesem Montag wird der vom TuS Ferndorf verpflichtete Trainer Michael Lerscht erstmals in Werries mit seiner neuen Mannschaft nebst Betreuerstab zusammentreffen. Bei diesem Kennenlerntag werden letzte Dinge besprochen, sowie Fotos vom neuen Team gemacht. Danach soll zunächst einmal eine lockere Vorbereitungsphase beginnen, in der die Intensität von Woche zu Woche gesteigert wird. „Unser neuer Trainer hat schon einen Plan erstellt, der allerdings erst jetzt, nachdem feststeht, wann wir starten wollen, erst so richtig konkretisiert werden kann“, erklärt Dressel, der sich in erster Linie wünscht, dass die Zeit ohne Handball bald enden wird.

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