TTC GW Bad Hamm schwitzt für den Saisonstart

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Eine große Trainingsgruppe begrüßte der TTC GW Bad Hamm.

Hamm - Zwei Wochen vor Saisonbeginn in der 3. Tischtennis-Bundesliga floss der Schweiß bei den Spielern des TTC GW Bad Hamm bereits in Strömen. Zu einem dreitägigen Trainingslager hatten sich die Spieler der ersten und zweiten GW-Mannschaft in der Sporthalle des Hammonense-Gymnasiums getroffen und dazu gleich zahlreiche namhafte Spieler von der 2. Bundes- bis zur Oberliga als Sparringspartner eingeladen.

„Das waren drei richtig gute und arbeitsintensive Tage“, war der GW-Vorsitzende Martin Vatheuer zufrieden. „Alle fünf Akteure unserer ersten Mannschaft waren da und haben die Gelegenheit genutzt, sich an diesen Tagen kennenzulernen.“

Nur Henning Zeptner stieß erst am Sonntag zu der stets zwischen zwölf und 20 Spielern großen Trainingsgruppe, weil er zuvor eine Woche lang krankheitsbedingt das Bett hüten musste. Gerrit Engemann war dafür am Sonntag verhindert, Spitzenspieler Doyub Kim, Illia Barbolin und Bernd Ahrens, der als Inhaber der B-Lizenz auch das Training übernommen hat, waren während der kompletten Tage im Einsatz. „Bernd hat einen sehr guten Trainingsplan ausgearbeitet, von System- bis zum Intervalltraining an der Platte“, sagte Vatheuer. „Die Jungs mussten richtig ackern. Und ich war vom Zustand all unserer Spieler beeindruckt. Kim hat als Abwehrspieler auch alle Angriffsübungen mitgemacht – das hat mich schon begeistert. Und Illia war wie immer in den sechs Jahren, die er jetzt schon für uns spielt, vorbildlich.“

Unter anderem gehörte zur Trainingsgruppe mit Erik Bottroff, Evgeny Fadeev und Björn Helbing fast der gesamte Kader des Zweitligisten Borussia Dortmund, aber auch langjährige Tischtennis-Weggefährten wie Lennard Wehking, Thomas Brosig oder der Bönener Christoph Waltemode nutzten die Chance, sich in den insgesamt sechs Einheiten auf hohem Niveau auf die Saison einzustimmen.

Vor allem für das Teambuilding entpuppte sich das Trainingslager als wertvoll. Denn auch die freie Zeit verbrachten die Grünweißen zusammen in der Vereinswohnung, wo sie übernachtet haben, oder beim gemeinsamen Essen. „Auch Kim, für den es ja alles neu bei uns ist, hat sich ein bisschen eingelebt und hier auch wohl gefühlt“, sagt Vatheuer.

Mit Blick auf die Doppel sind die Hammer allerdings noch nicht viel weiter. Die wichtigste Frage, wer mit Abwehrspieler Kim zusammen antreten wird, ist noch nicht geklärt. „Erste Erkenntnisse haben wir gesammelt“, so Vatheuer. „Aber wir wissen noch nicht, wer mit wem spielen wird. Zum Glück haben wir noch zwei Wochen Zeit bis zum Saisonstart.“

Den bestreiten die Hammer am 6. September mit einem Heimspiel gegen Mitaufsteiger TTC Düppel. Eine lösbare Aufgabe, und eine, die möglichst gewonnen werden soll. Denn das Saisonziel hat Vatheuer mit Platz vier schon recht hoch gesteckt. „Köln, Berlin und Brackwede sind sicher favorisiert“, sagt er. „Aber dahinter sollten wir schon kommen. Und je nachdem, wie die Doppel funktionieren, können wir die anderen auch in Gefahr bringen.“

Mit der Umstellung von Sechser- auf Viererteam hat sich der GW-Vorsitzende nach jahrelanger Skepsis mittlerweile auch angefreundet. „Ich habe mich dazu durchgerungen, nur den positiven Aspekt zu sehen, dass die Spiele entsprechend kürzer und so mit maximal zweieinhalb Stunden Länge zuschauerfreundlicher sein werden“, sagt er. „Und wir haben den glücklichen Umstand, eine interessante Mannschaft zu haben. Mit Gerrit Engemann, der aus der unmittelbaren Umgebung kommt, und Henning Zeptner der ebenfalls zum Top-Nachwuchs im WTTV gehört.“

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