Positive Resonanz auf geplante Spielgemeinschaft

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SCE-Vorsitzender Wolfgang Regener (links) und ESV-Chef Uwe Rühle intensivieren die Gespräche.

HAMM -   Als am vergangenen Wochenende die zweite Handball-Mannschaft der HSE Hamm in der Bezirksliga einen knappen 23:22-Erfolg über den TV Ennigerloh feierte und sich damit mit fünf Punkten von den Abstiegsplätzen absetzte, gab es auch Freude in Heessen und im Hammer Westen.

Für die geplante Spielgemeinschaft mit dem SC Eintracht und dem ESV Hamm ist es sehr wichtig, dass die HSE-Reserve die Klasse erhält. Die Spielberechtigung für diese Liga überträgt sich mit der bevorstehenden Auflösung der HSE, die ja bekanntlich mit dem ASV leistungsorientiert als Handball Hamm agieren wird, automatisch auf den ESV.

„Wir fiebern natürlich mit, dass die zweite Mannschaft der HSE die Bezirksliga erhalten wird“, bestätigte jetzt Uwe Rühle. „Denn das ist genau die Liga, für die unsere Planungen mit den Heessenern laufen“, so der ESV-Vorsitzende. Gemeinsam mit dem SCE-„Chef“ Wolfgang Regener ist er derzeit intensiv damit beschäftigt, die Weichen für eine Zusammenarbeit zu stellen. Die Resonanz sei nach Veröffentlichung des Vorhabens durchaus positiv gewesen. „Es haben sich schon einige Spieler bei uns gemeldet, die das gemeinsam Projekt in der Bezirksliga gerne mit starten möchten“, betonte Rühle. Auch mit einem erfahrenen Trainer habe er bereits Gespräche geführt. „Namen möchte ich noch nicht nennen, bevor die ganze Sache nicht konkret geworden ist“, erklärte Rühle, der am kommenden Dienstag an der Vorstandssitzung des SCE in Heessen teilnehmen wird, um die Rahmenbedingungen zu klären.

Bis zum 31. März müssen die Mannschaften beim Handball-Verband für die kommende Saison gemeldet werden. Rühle hat deshalb auch schon mit dem HSE-Vorsitzenden Michael Heinlein gesprochen, der beim Verband die Auflösungserklärung für die HSE einreichen muss. Da die Trägervereine gleichzeitig erläutern müssen, welche Spielberechtigungen wo hingehen, wollen beide Seiten die Schreiben gemeinsam abgeben. Die Hammer SpVg hat darauf als dritter Trägerverein der HSE neben ESV und TuS 59 Hamm bereits verzichtet.

Noch unklar ist, ob der ESV und der SCE auch die Spielberechtigung für die zweite Damenmannschaft der HSE (Bezirksliga) übernehmen möchten. „Darüber werden wir sicherlich in der kommenden Woche mit den Eintracht-Verantwortlichen sprechen“, sagte Rühle. - P. Sch.

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