Zum vierten Mal:

Westfalia Rhynern gewinnt Warsteiner Masters

WERL -  Der Auftakt war wenig verheißungsvoll, doch am Ende jubelten die Spieler des mitfavorisierten Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern ausgelassen über ihren Turniersieg beim Warsteiner Masters 2013.

„Wir sind mit viel Spaß zum Erfolg gekommen, haben uns nach der Auftaktniederlage toll präsentiert“, freute sich Rhynerns Co-Trainer Matthias Lütkhoff, der die Mannschaft während der Endrunde betreute, und Coach Björn Mehnert, der sich das Geschehen von der Tribüne aus ansah, war „zufrieden, weil wir uns von Spiel zu Spiel gesteigert haben – jeder einzelne, aber auch als Mannschaft.“

Bilder von der Endrunde

Warsteiner Masters 2013 Endrunde in Werl

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Während sich die Westfalia über die 3 000 Euro Siegprämie freute, hatte der TSC Hamm Pech, dass er in der Trostrunde auf den späteren Sieger traf und beim 0:4 chancenlos war. „Trotzdem bin ich zufrieden mit der Leistung, die wir gezeigt haben“, sagte TSC-Coach Erdal Akyüz. Bereits in der Lucky-Loser-Runde ereilte den TuS Lohauserholz das Aus, der mit seiner zweiten Mannschaft angetreten war.

Die Endrunde hatte nicht gerade gut für Westfalia Rhynern begonnen, der seine Auftaktpartie gegen den Oberliga-Konkurrenten Rot-Weiss Ahlen regelrecht verschlief. Ahlen lag schon mit 3:0 in Führung, ehe Markus Scherff mit zwei Treffern noch einmal für Rhyneraner Hoffnung sorgte. „Vielleicht war es ein Vorteil für die Ahlener, dass sie schon am Samstag gespielt haben“, vermutete Mehnert. „Wir hatten vorher so noch nicht in der Halle zusammengespielt. Aber als wir die Blöcke nach der ersten Partie verändert haben, war es relativ souverän.“ Der Lohn neben dem Turniersieg: Markus Scherff wurde zum besten Torschützen und Felix Bechtold zum besten Spieler des Turniers gewählt. Negativer Höhepunkt war die Rote Karte für Emir Bajric im Endspiel.

Bilder von der Lucky Loser-Runde

Warsteiner Masters 2013 Lucky-Loser-Runde

Der Weg von RW Westönnen ins Finale war gradliniger, leisteten sich die Schützlinge von Trainer Hubert Tadday doch keinen Aussetzer. Der Funke auf die Tribüne sprang mit dem überraschenden Sieg gegen den favorisierten Westfalenligisten RW Mastholte über, dem Christopher Schmidt das entscheidende Tor einschenkte. RWW blieb auch im Kreisderby gegen Westfalia Soest am Drücker, nutzte nach torlosen zehn Minuten in der Verlängerung eine Überzahl zum Goldenen Tor durch Andreas Kauke. Lars Ufermann und Marcel Wiemer schossen Westönnen auch gegen den Oberligisten Roland Beckum zum Sieg, ehe es gegen den SV 08 Lippstadt im Hauptrundenfinale ins Neunmeterschießen ging. Hier wehrte Keeper „Lilo“ Wanders drei Lippstädter Schüsse ab, ebnete seiner Truppe den Weg ins Finale.

Den hatten mit Preußen TV Werl und SG Oestinghausen zwei heimische Mannschaften schon nach zwei Partien verspielt. Oestinghausen hatte das Pech, gegen zwei Oberligisten antreten zu müssen, verkaufte sich gegen Roland und Rhynern gut, aber nicht gut genug. Werl war in der nominell leichteren unteren Hälfte des Teilnehmerfeldes sowohl zum Auftakt gegen Kamen als auch gegen Liesborn in Führung gegangen. Doch in beiden Partien drehten die Gegner gegen defensiv unaufmerksame Preußen noch das Spiel.

Zweitbeste Mannschaft aus dem FLVW-Kreis Soest wurde Westfalia Soest. Der Bezirksligist startete mit einem Sieg über den SC Lippstadt, musste nach der Niederlage gegen Westönnen in die Trostrunde, wo gegen Liesborn und RW Ahlen gewonnen wurde, ehe Endstation war gegen Iljutcenko und Co.

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