FC Overberge in der Endrunde des Warsteiner Masters

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Der FC Overberge siegte bei der Zwischenrunde bei Warsteiner Masters.

BERGKAMEN - Der FC Overberge fährt zur Endrunde des Warsteiner Masters 2014 nach Werl. Im Finale besiegte der Bezirksligist mit 7:6 nach Neunmeterschießen den Ligarivalen Westfalia Wethmar. „Wir haben uns nach und nach gesteigert und am Ende ein tolles Finale gespielt“, freute sich FCO-Trainer Daniel Frieg.

Zweimal ging Overberge gegen Wethmar in Führung. Auch Ersatzkeeper Chris Brügmann, der nach einer Roten Karte für Tim Pelka (im Gruppenspiel gegen Gurbet Spor) ins Tor ging, traf mit einem Distanzschuss. Die Westfalia kam immer wieder zurück und ging schließlich durch Nagel mit 3:2 in Führung. Ahmet Aktas rettete seine Farben mit dem Ausgleich 65 Sekunden vor dem Abpfiff der regulären Spielzeit in die Verlängerung, die torlos blieb. Im Neunmeterschießen wehrte Brügmann dann den entscheidenden Schuss von Nagel ab, der FCO löste die Fahrkarte nach Werl. „Ich denke, wir haben uns teuer verkauft. Overberge war ein starker Gegner“, so Westfalia-Coach Alexander Lüggert.

Seine Truppe zog souverän ins Endspiel um die Fahrkarte nach Werl ein. Jeweils mit 2:1 behielten die Kicker aus dem Lüner Norden gegen den FC TuRa, VfL Kamen und SG Holzwickede die Oberhand. Im Finale kam es dann zum Duell mit dem FC Overberge, der gleich zu Beginn der Zwischenrunde mit 0:2 gegen den VfL Kamen verlor, sich dann aber durch Siege gegen den FC TuRa nach Neunmeterschießen (4:2), Gurbet Spor (Abbruch beim Stand von 3:1) und SuS Kaiserau (4:2) durchgesetzt hat. Überragender Mann gegen die Schwarz-Gelben war Neuzugang Tayfun Basyigit, der drei Mal traf.

Im Spiel um den dritten Platz lieferte die SG Holzwickede dem Bergkamener Bezirksligisten einen großen Kampf. Osterhaus glich die FCO-Führung durch Aktas aus. Dann markierte Basyigit das entscheidende 2:1.

Über die Qualifikation schaffte Gastgeber FC TuRa den Sprung in die Zwischenrunde. Die Rot-Weißen feierten vier Siege, unter anderem mit 4:0 gegen den VfK Weddinghofen, der das Weiterkommen verpasste.

Nur TIU Rünthe trotzte dem FC TuRa einen Punkt ab (1:1). Als Zweitplazierte folgte die Türkisch Islamische Union den TuRanern in die „heißen Duelle“ um das Ticket für Werl.

Im entscheidenden Spiel gegen den BV Lünen schoss Harun Dibekli die TIU mit dem 2:1 zwölf Sekunden vor dem Ende weiter. In der hektischen Schlussphase sahen Akpinar und der Lüner Öztürk nach einem Gerangel jeweils „Rot“.

TuRa Bergkamen musste den Umweg durch die Qualifikation gehen, da am Samstag in der Vorrunde gegen Gurbet Spor, FC Overberge und SG Holzwickede, die sich direkt für die Zwischenrunde qualifizierten, „kein Kraut gewachsen“ war. In der anderen Vorrundengruppe setzten sich Westfalia Wethmar, SuS Kaiserau und der VfL Kamen souverän durch. - awa

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