Traditioneller Budenzauber beim SVE Heessen ab Samstag

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Volle Ränge sind beim Budenzauber in der Sachsenhalle wieder garantiert.

Hamm - Es ist ohne Frage das große Hallen-Fußball-Event in Hamm: das Anton-Rehbein-Gedächtnisturnier des SVE Heessen in der Sachsenhalle. Bereits zum 38. Mal wird die Veranstaltung in diesem Jahr ausgetragen – und sie kommt immer noch unverbraucht, frisch und elanvoll daher.

„Es gab zwischenzeitlich mal ein kleines Tief. Aber seit zwei Jahren stimmen die Besucherzahlen wieder. Wir rechnen in diesem Jahr mit rund 3000 Fans an den fünf Tagen“, sagt Markus Röser, seit Mai Vorsitzender des SVE – und fügt schnell hinzu: „Es wird aber an allen Tagen noch Tickets geben.“

Es ist derweil ab Samstagnachmittag wieder alles am Start, was in Hamm in Sachen Fußball Rang und Namen hat. Die beiden Oberligisten Westfalia Rhynern (Titelverteidiger) und Hammer SpVg mischen genauso mit wie die fünf Bezirksligisten TuS Germania Lohauserholz, TSC Hamm, TuS Wiescherhöfen, SG Bockum-Hövel und der gastgebende SVE. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch die drei starken A-Kreisligisten TuS Uentrop, BV 09 Hamm und SVF Herringen. „Das sind die besten Teams aus Hamm“, freut sich Röser und ist davon überzeugt, dass die Mannschaften wieder Budenzauber der höchsten Güte garantieren.

Allerdings müssen sich die Akteure auf dem Feld auf ein paar Neuerungen einstellen. Denn der SVE setzt in diesem Jahr komplett auf die vom Deutschen Fußball Bund (DFB) geforderten Futsal-Regeln. Der Ball wird ein anderer, schwerer sein, Grätschen und hohe Pässe sind verboten, der Anstoß muss nach den Fair-Play-Vorgaben ausgeführt werden, heißt: Er wird dem Gegner zugespielt, der passt das Leder dann wieder zurück. „Wir könnten diese neuen Regelungen auch umgehen und eine Strafe zahlen. Aber das wollen wir nicht“, sagt Röser. An der Rundumbande werden die Heessener aber vorerst festhalten, auch wenn sich der DFB es wünscht, auf diese in der Halle zu verzichten. 

„Noch ist es erlaubt, daher werden wir die wieder aufbauen. Aber es wird eben angestrebt, dass der Hallenfußball technisch anspruchsvoller wird und nicht zu einer Ballerei verkommt“, so Röser. Und auch bei der Anzahl der Feldspieler lässt es der SVE bei der alten Gewohnheit, auf vier Akteure plus Torwart zu setzen. „Laut DFB soll es irgendwann mal fünf plus eins sein“, erklärt der Vereinsboss, der sich mit seinen Mitstreitern seit Oktober regelmäßig trifft, um das Turnier frühzeitig zu planen und alles zu organisieren. „Wir haben eine Monster-Excel-Datei mit 125 Punkten auf der Checkliste, die abgearbeitet werden musste oder noch muss“, erläutert Röser, der unbedingt dafür Sorge tragen will, dass an den fünf Turniertagen alles perfekt laufen wird. „Ich denke, die Zuschauer können sich auf schöne und spektakuläre Tage bei uns freuen.“

Nicht geklappt hat allerdings ein geplantes Einlagespiel zwischen den beiden 80er-Jahre-Oberligateams des SC Eintracht und der Hammer SpVg. Daher werden vor dem Finale am 30. Dezember nun wieder zwei Mini-Teams gegeneinander antreten.

Apropos antreten: Für die Hammer SpVg werden neben den beiden Torhütern Tobias Krakor und Robin Schimmig noch Semih Yigit, Emre Demir, Damir Kurtovic, Danny Radke, Serafettin Sarisoy, Kevin Thume, Nils Kisker, Semir Burnic, Ardian Ibrahimi und Djaniny Cleitson Dos Santos Tavares auflaufen. Beim SV Westfalia Rhynern sind Andrei Lorengel, Christoph Debowiak und Tim Neumann aus dem Oberliga-Kader sowie fünf Akteure der U23 dabei.

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