Fußball-Oberliga

Hakan Sezer will Rhynern zum ersten Auswärtssieg führen

Treffsicher: Rhynerns Hakan Sezer.
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Treffsicher: Rhynerns Hakan Sezer.

Wenn Michael Kaminski von Hakan Sezer spricht, dann kommt er aus dem Schwärmen kaum heraus. 

Hamm - „Mit seinem rechten Fuß hat er überragende Fähigkeiten. Seine Arbeit gegen den Ball ist viel besser geworden, läuferisch hat er zugelegt. Und wenn ein offensiver Mittelfeldspieler nach sechs Spielen neun Treffer auf dem Konto hat, dann ist das einfach herausragend. Er strotzt derzeit vor Selbstvertrauen“, stellt der Trainer des Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern klar.

Logisch, dass der 27-Jährige auch am Sonntag (15 Uhr) bei den Sportfreunden Siegen wieder eine Schlüsselrolle einnehmen soll, wenn die Papenloh-Elf versuchen wird, nach bislang drei Auswärtsniederlagen den ersten Dreier auf des Gegners Platz einzufahren. „Hakan ist ja nicht nur sehr treffsicher, sondern er legt die Bälle auch gut auf“, erklärt Kaminski, der aber nicht nur seinen Goalgetter in die Pflicht nimmt, die guten Leistungen aus den Heimspielen auch auswärts zu bestätigen. „Ich denke, im vierten Versuch sind wir jetzt endlich mal reif, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Wir sind in der Tabelle in der richtigen Region angekommen, wo wir am Ende auch sein möchten. Wenn ich Spieler wäre, würde ich jetzt alles daran setzen, dass das so bleibt. Ich habe da aber ein gutes Gefühl, dass uns das gelingt“, sagt Kaminski, der neben dem langzeitverletzten Lennard Kleine auch auf die beiden gesperrten Christopher Stöhr (Rot) und Mazlum Bulut (5. Gelbe) verzichten muss.

Einstellung wie beim Derbysieg

Auch Sezer strahlt viel Zuversicht aus, dass die Rhyneraner am späten Sonntagnachmittag die Reise zurück aus dem Leimbachstadion nicht mit leeren Händen antreten müssen. „Wir wollen unbedingt auswärts punkten. Dafür müssen wir nur die gleiche Einstellung wie beim 5:2-Derbysieg über die Hammer SpVg haben“, sagt der 27-Jährige. „Und das nicht wie zum Beispiel in Wattenscheid nur über 75 Minuten, sondern bis zum Abpfiff. Wir müssen das bis zur 90. oder von mir aus auch bis 95. Minute durchziehen. Dann wird das auch was.“

Er selbst will wieder die Mannschaft „im vorderen Bereich führen, die Bälle fordern, Akzente setzen und für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen“, betont er und verrät, dass er diese Saison noch einige Ziele vor Augen hat. Das wichtigste ist, zuerst einmal den Sprung in die Aufstiegsrunde zu schaffen und dann so weit wie möglich oben mitzumischen. Sollte Sezer, der mit seinen neun Treffern gemeinsam mit Sprockhövels Nazzareno Ciccarelli die Torschützenliste anführt, am Ende immer noch der beste Torjäger der Oberliga sein, würde er diese Auszeichnung natürlich auch gerne mitnehmen. „Aber am wichtigsten ist, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind. Alles, was dann noch für mich zusätzlich dazu kommt, ist schön, ist aber auch nur eine Zugabe“, stellt er klar und weist eindringlich darauf hin, wie wichtig für den Erfolg und auch für ihn das gute Miteinander in Rhynern ist. „Es ist kein Geheimnis, dass bei uns innerhalb des Teams die Chemie stimmt und dass auch die Chemie zwischen uns und den Trainern passt. Ich spüre das Vertrauen, bekomme für mein Spiel die Freiräume – und gebe dies mit meinen Toren gerne zurück.“

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