Es geht wieder los!

Härtetest für ASV-Handballer am Freitag in Lübbecke

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Verletzt: Alexander Auerbach.

HAMM - Ganz rund läuft die Vorbereitung auf die Rückrunde bei den Zweitliga-Handballern des ASV Hamm-Westfalen nicht. Dazu ist die Trainingsgruppe, die Coach Kay Rothenpieler täglich zur Verfügung hat, zu klein. Daran hat sich auch vor dem ersten Test am Freitag gegen Erstligist TuS N-Lübbecke (19 Uhr/in Hille) nichts geändert.

„Wir leiden immer noch darunter, dass der eine oder andere bei uns angeschlagen ist“, sagt Rothenpieler. „Das ist keine leichte Situation, denn durch die Ausfälle ist eigentlich kein geordnetes Training möglich.“ Marian Orlowski wird nach seinem Kreuzbandriss erst im März eingesetzt werden können, Tim Dahlhaus hat sich wegen Überlastungserscheinungen am Knie erneut ins Krankenlager verabschiedet. Völlig offen bleibt die Frage, ob und wann Alexander Auerbach in die Mannschaft zurückkehren kann. Der Mittelmann hat noch immer Schmerzen in der Schulter und wird sich heute einer weiteren MRT-Untersuchung unterziehen.

 „Es ist zwar ein bisschen besser geworden, aber ich rechne momentan erst einmal nicht mit ihm“, sagt sein Trainer. „Wir werden jetzt noch einmal einen Spezialisten hinzuziehen und dann sehen, wie es sich weiter entwickelt. Vielleicht muss er noch einmal operiert werden. Ich denke, Aui wird mindestens noch drei, vier Wochen fehlen.“ Torhüter Tomas Mrkva spielt zudem derzeit mit Tschechien bei der Europameisterschaft in Dänemark. Für ihn wird Maurice Behrens aus dem Verbandsligateam in den Kader rücken.

Zumindest auf die baldige Rückkehr von Björn Wiegers ins Training hofft Rothenpieler. Der Kreisläufer hat sich in der Weihnachtspause einer Daumen-Operation unterziehen müssen, kann derzeit noch nicht viel machen. „In Nettelstedt wird er definitiv fehlen, doch ich hoffe, dass er bei unserem eigenen Turnier in einer Woche wieder ein bisschen einsatzfähig ist“, sagt der Coach. „Aber ob das funktioniert, ist noch nicht sicher.“

Matthias Struck, der eine Woche lang wegen eines Infekts ausgefallen war, ist dagegen wieder im Training, hat aber vor allem im konditionellen Bereich noch Nachholbedarf. „Strucki ist noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte“, so Rothenpieler. „Das Problem ist dabei, dass Tim Dahlhaus auf seiner Position auch ausfällt, aber ich hoffe, dass die anderen ihn entlasten können.“

Hilfe sollte es heute auch für Ondrej Zdrahala auf der Spielmacherposition geben, doch David Wiencek, der mit einem Zweitspielrecht ausgestattet aus Lemgo zum ASV kam, meldete sich gestern krank. „David kann weder bei uns noch in Lemgo trainieren“, ärgert sich der ASV-Trainer. „Um sich mit der Mannschaft einzuspielen, sollte er eigentlich jetzt zweimal in der Woche bei uns mitmachen.“

So bleiben den Hammern derzeit überwiegend individuelle Übungsformen, während die wettkampfnahen Einheiten ein wenig zu kurz kommen. „Deshalb haben wir schon am Mittwoch ein gemeinsames Training mit der HSE gemacht, damit wir genug Leute hatten, um auch einmal etwas auszuprobieren“, sagt der Coach, der „die Intensität in dieser Woche ansonsten recht hoch gehalten“ hat. „Jetzt erwarten wir noch einmal ein intensives Spiel gegen einen sehr guten Gegner.“

Denn der Tabellenzehnte aus Lübbecke, der am Mittwoch seinen ersten Test gegen ASV-Zweitligakonkurrent Eintracht Hildesheim mit 27:29 verlor, wird fast mit dem kompletten Kader antreten. Nur der Kroate Drago Vukovic ist derzeit zur Europameisterschaft abgestellt, Arne Niemeyer verletzt. „Das ist eine Erstligamannschaft“, weiß Rothenpieler, dass eine schwere Aufgabe auf seine Spieler wartet. „Was andererseits gut ist, denn gegen solche Gegner sind die Jungs immer ehrgeizig. Wichtiger als das Ergebnis ist es aber für uns, die nötige Sicherheit zu finden.“ - güna

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