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ASV Hamm-Westfalen: Spiel gewonnen - Kapitän verletzt

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Von: Günter Thomas

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Trainingsauftakt beim ASV Hamm Westfalen in der Westpress Arena
Drei Torhüter mit Trainer: Jan Wesemann (von links), Vladimir Bozic und Felix Storbeck erhielten von Coach Michael Lerscht gleiche Spielanteile. © Reiner Mroß

Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen ist mit einem Sieg in die Vorbereitung gestartet. Mit 30:28 (18:14) gewann das Team von Trainer Michael Lerscht gegen Drittligist HSG Krefeld Niederrhein.

Erster Test, erste Probleme: Der Testauftakt des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen in der aktuellen Vorbereitung war erst ein paar Minuten alt, da war er für den neuen Kapitän der Gastgeber bereits wieder beendet. Nach nur sieben Minuten der Partie gegen Drittligist HSG Krefeld Niederrhein musste Fabian Huesmann verletzt vom Feld. Der Linksaußen hatte sich einen Finger an der Wurfhand ausgekugelt. „Der wurde zwar direkt wieder eingerenkt, aber, um das abzuklären, ist Fabi sofort in die Barbaraklinik gefahren“, erklärte ASV-Pressesprecher Simon Kottmann.

Doch auch ohne Huesmnn entwickelte sich in er Westpress Arena ein munteres Spielchen, bei dem beide Teams vor allem Lust am Abschluss entwickelten. Auffällig bei den Gastgerbern: Der Wille, mit hohem Tempo zu spielen. Gleich mehrfach kam der ASV über erste und zweite Gegenstoßwelle zum Torerfolg - ein Grund dafür, dass sich der Zweitligist in den ersten zehn Minuten schnell auf 8:3 absetzte.

Lerscht wechselte dennoch schon früh, um die Belastung zu verteilen und allen Akteuren ihre Zeit auf dem Feld zu geben. So spielten alle drei Torhüter jeweils 20 Minuten. Und auch die Neuzugänge erhielten die Gelegenheit, erste Duftmarken zu setzen. Was Rechtsaußen Tim Wieling am eindrucksvollsten gelang. Acht Treffer gelangen dem Linkshänder im ersten Durchgang bei einer Trefferquote von 100 Prozent - dann hatte er erst einmal Pause.

Hinterließ einen starken Eindruck: ASV-Neuzugang Tim Wielink.
Hinterließ einen starken Eindruck: ASV-Neuzugang Tim Wieling. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Doch auch Mittelmann Dani Baijens und der jüngste Zugang Matej Mikita auf Rückraum links sorgten für frische Impulse und hatten ihren Anteil daran, dass die Gastgeber mit einer 18:14-Führung in die Pause gingen.

In den ersten Minuten nach dem Wechsel wurde das Spiel beider Mannschaften zunehmend fehlerhafter. Eine Phase, die Krefeld, das auf seinen erkrankten Spielmacher und Ex-ASVer Merten Krings verzichten musste, nutzte, um auf 22:20 zu verkürzen (40.).

Nach 58 Minuten hatten die Gäste sogar die Chance zum 28:28-Ausgleich - doch er warf am Tor vorbei, und Jan Brosch und Jan von Boenigk sicherten in der Schlussphase den Hammer Erfolg.

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