Gute Bedingungen für den ASV Hamm-Westfalen

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Im Trainingslager: Der ASV.

Kienbaum -  Mit einem intensiven Trainingslager und vielen Athletik- und Ausdauereinheiten wollen die Handballer des Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen bis Freitag die Grundlage für eine erfolgreiche Fortsetzung der Spielzeit im Februar setzen.

Dafür reiste die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt gestern erstmalig in das rund 430 Kilometer entfernte Bundesleistungszentrum im brandenburgischen Kienbaum an. Nachdem morgens eines der Mannschaftsfahrzeuge wegen der Minustemperaturen nicht ansprang, klappte die Anreise anschließend aber völlig reibungslos. „Das haben wir dann schnell gelöst, und es hat unseren Zeitplan nicht großartig durcheinandergebracht“, meinte Pfannenschmidt, der in Kienbaum auf die tschechischen Nationalspieler Ondrej Zdrahala und Tomas Mrkva sowie auf Björn Zintel (Grundwehrdienst) und Lars Gudat (Klausuren) verzichten muss.

Für Torwart Mrkva trat Reservekeeper Patrick Krömer die Reise in den Osten mit an. Bereits am frühen Nachmittag fand die erste Einheit statt. Dafür trainierten die Westfalen in zwei Gruppen abwechselnd im Kraftraum und in einer der Sporthallen auf dem Gelände. Unterstützt wird der Coach vor Ort vom ASV-Athletiktrainer Thomas Isdepski, Mentalcoach Frank Schoppe sowie Physiotherapeut Christopher Altehenger und Betreuer Dieter Grünhoff. „Wir haben hier herausragende Bedingungen vorgefunden. Die Hallen und der Kraftraum liegen beieinander, es sind überall hin kurze Wege. Ich bin sehr, sehr zufrieden mit den Bedingungen hier“, zeigte sich der Trainer begeistert. „Auch der Ablauf des ersten Tages war hervorragend, alles hat gut geklappt. Wir sind wegen der fehlenden Spieler eine vergleichsweise kleine Gruppe, aber wir haben auch die verletzten Spieler dabei, mit denen wir hier intensiv arbeiten.“ So nehmen auch Savvas Savvas und Jan-Lars Gaubatz am Trainingslager teil, absolvieren aber vornehmlich Einheiten mit dem Athletikcoach. „Sie nehmen natürlich noch nicht aktiv teil, aber wir wollen die gemeinsame Zeit bestmöglich nutzen“, so Pfannenschmidt.

Im Training mit dem Ball soll in dieser Woche vor allem an der Defensive gearbeitet werden, ohnehin in den zurückliegenden Wochen das Prunkstück der Westfalen. „Wegen des Fehlens von Ondrej und Björn wird der Fokus auf die Abwehr gelegt. Das wird auch ein wichtiger Punkt im Spiel gegen Potsdam sein. Das Ergebnis ist dann Nebensache“, betonte Pfannenschmidt, der gegen den ehemaligen Ligakonkurrenten vor allem das Erlernte von seinen Spielern umgesetzt sehen will. Am heutigen Dienstag tritt der ASV um 19.30 Uhr bei dem Drittligisten zum einzigen Testspiel im Rahmen des Trainingslagers an. Zuvor stehen um 7.30 Uhr Aquajogging und nach dem Frühstück gemeinsames Hallentraining an.

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