Eishockey

Grünes Licht für die Eisbären

Der Einsatz von Kevin Orendorz für die Hammer Eisbären gegen den Herner EV ist fraglich.
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Der Einsatz von Kevin Orendorz für die Hammer Eisbären gegen den Herner EV ist fraglich.

Es schwang schon eine Menge Erleichterung in der Stimme von Eisbären-Geschäftsführer Jan Koch mit, als er am Dienstagnachmittag verkündete: „Wir haben endlich grünes Licht vom Gesundheitsamt und können am Mittwoch spielen.”

Hamm - Damit steht der Austragung des Heimspiels in der Eishockey-Oberliga der Hammer Eisbären gegen den Herner EV (20 Uhr) nichts mehr im Wege. Zuvor waren alle Akteure des Kaders nach der zweiwöchigen Quarantäne aufgrund zweier positiver Coronafälle innerhalb des Teams getestet worden. „Wir haben zwar nach dieser Zwangspause keinen Rhythmus, aber wir werden versuchen, das Beste aus der Situation zu machen”, sagt der Geschäftsführer der Eisbären.

Eisbären haben nach Zwangspause jede Menge Lust

Zuletzt hatten die Hammer am 7. Februar gespielt und dabei unglücklich durch einen Gegentreffer in der Schlusssekunde gegen Rostock verloren. Seitdem musste das Team pausieren, die Akteure durften nicht aufs Eis, mussten sich individuell fithalten. „Aber nach unserer ersten Corona-Pause haben wir nur ganz knapp bei den Hannover Indians verloren und hätten fast einen Punkt mitgenommen”, will Koch die Zwangsunterbrechung nicht überbewerten, sondern setzt vielmehr darauf, dass die Akteure wieder eine Menge Lust auf Eishockey mitbringen und entsprechend motiviert in die Partie gehen: „Jeder Sportler will doch seinem Sport nachgehen. Das ist bei uns nicht anders.”

Einsatz von Orendorz ist fraglich

Verzichten müssen die Hammer neben den langzeitverletzten Samuel Dotter, Dustin Demuth und Michel Maaßen auch auf die privat verhinderten Thomas Lichnovsky und Jonas Hoppe. Zudem steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Kevin Ordendorz. Trotz der Ausfälle hofft Koch aber auf einen Überraschungscoup des Ligaletzten. „Vom Kader her sind die Gäste klarer Favorit. Aber Herne hat zuletzt oft schwankende Leistungen und wenig Konstanz gezeigt. Vielleicht haben wir eine kleine Chance”, sagt der Geschäftsführer, der froh ist, sein Team wieder auf dem Eis zu sehen: „Jede Partie ist wichtig für uns und gibt uns für die Planung der kommenden Saison Aufschlüsse.”

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