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Großes Wiedersehen alter Weggefährten bei der Partie Rhynern gegen Holzwickede

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Von: Patrick Droste

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Für Lucas Arenz, der in der Jugend bei der Westfalia kickte und mit Rhynern den Aufstieg in die Regionalliga schaffte, wird es das erste Mal sein, dass er als Gästespieler am Papenloh aufläuft. 
Für Lucas Arenz, der in der Jugend bei der Westfalia kickte und mit Rhynern den Aufstieg in die Regionalliga schaffte, wird es das erste Mal sein, dass er als Gästespieler am Papenloh aufläuft.  © Reiner Mroß / Digitalfoto

Sie haben jahrelang das Trikot des SV Westfalia Rhynern getragen oder standen bei weit über 100 Spielen an der Seitenlinie. Am Mittwochabend (Anstoß 19.30 Uhr) kehren nun Leon Gensicke, Lucas Arenz und Mathieu Bengsch sowie Trainer Marc Woller zum Auswärtsspiel der Fußball-Oberliga mit dem Holzwickeder SC an den Papenloh zurück.

Hamm – „Ich freue mich sehr auf das Duell“, sagt Leon Gensicke, der in der Saison 2016/17 sowie 2019/20 im Dress der Westfalia aufgelaufen war. „Die Rückkehr nach Rhynern fühlt sich jedenfalls richtig spannend an, vor allem für uns angesichts unseres Tabellenplatzes.“

Das mit einigen erfahrenen Oberliga- und Regionalliga-Akteuren besetzte Team aus Holzwickede rangiert mit 14 Zählern aus 16 Partien auf dem drittletzten Platz, hat zum rettenden Ufer aber auch nur vier Zähler Rückstand. „Für uns ist das Spiel in Rhynern der Auftakt in die Rückrunde, in der wir einiges wieder gut zu machen haben. Dementsprechend motiviert sind wir“, sagt der 24 Jahre alte Gensicke, der aufgrund von zwei Bänderrissen, die er in den Partien gegen Wattenscheid und Erndtebrück erlitten hatte, nur sieben Spiele für Holzwickede bestritten hat. „Wir hatten bisher wirklich viel Verletzungspech. Und wir haben einige Partien wirklich sehr unglücklich verloren.“

Daher will sich Rhynerns Trainer Michael Kamsinski auch nicht vom derzeitigen Tabellenplatz der Gäste blenden lassen, sondern verweist vielmehr darauf, welch schwere Aufgabe auf seine Mannschaft gegen Holzwickde wartet. „Ich denke, der Gegner hat sich bislang unter Wert verkauft“, sagt Kaminski, der den HSC am vergangenen Samstag sogar extra noch beim Duell mit der A-Jugend des MSV Duisburg beobachtet und dabei erkannt hatte: „Das wird alles andere als einfach, zumal sich die Ex-Rhyneraner bei uns am Papenloh bestens auskennen.“

Allerdings ist der Respekt bei den Gästen noch größer. Woller war am Sonntag in Aplerbeck und hatte vor Ort den starken Auftritt der Rhyneraner beim ASC 09 Dortmund (2:1) verfolgt. „Rhynern ist so gut wie sicher in der Aufstiegsrunde. Das ist eine gefestigte Mannschaft“, sagt Woller, der sich gerne an sein Engagement am Papenloh zurückerinnert: „Das war eine schöne und erfolgreiche Zeit. Daher freue ich mich auch, viele Leute wiederzusehen.“

Und auch Gensicke betont: „Wir wissen, wie schwer es wird. Rhynern hat mit Wiese, Neumann, Joswig und Patrick Franke eine eingespielte, bärenstarke Defensive und verfügt mit Hakan Sezer über einen der besten Oberliga-Spieler. Wir haben uns zwar darauf vorbereitet. Aber es wird auch brutal heftig, darüber sind wir uns im Klaren.“

Für Lucas Arenz, der in der Jugend bei der Westfalia kickte und mit Rhynern den Aufstieg in die Regionalliga schaffte, wird es das erste Mal sein, dass er als Gästespieler am Papenloh aufläuft. „Das ist ein komische Gefühl, weil ich gegen viele Freunde spiele. Aber ich freue mich auch auf die Rückkehr, denn der Verein hat mich schon sehr geprägt“, sagt der 28-Jährige.

Nicht dabei ist der Ex-Rhyneraner Adrian Cieslak, der in der Winterpause vom 1. FC Kaan-Marienborn nach Holzwickede gewechselt war, aber aufgrund von Hüftproblemen derzeit nicht einsetzbar ist.

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