Zahlreiche Mitmachaktionen

Ein großes Miteinander bei den Ruhr Games

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Markus Assmann (links) gratuliert Peter Haas.

Hamm - Der letzte Tag der Ruhr Games am Samstag war noch einmal mit einem großen Sport- und Mitmachprogramm vollgepackt. Neben den Judo- und Karateturnieren in der Sporthalle der Friedensschule fanden im Jahnstadion ein Kleinfeld-Fußballturnier, drei Läufe und viele Stationen statt, bei denen die Aktiven ihre sportliche Geschicklichkeit beim Parcours, auf einer BMX-Strecke, auf der Slackline oder beim Ablegen des DFB-Fußballabzeichens zeigen konnten.

Besonders die Kinder des Jugendcamps machten zum Abschluss ihres einwöchigen Aufenthaltes regen Gebrauch von den Angeboten. „Die Jugendlichen waren klasse. Alles ist ruhig und friedlich verlaufen und alle hatten ihren Spaß. Das ist der Sinn der Sache“, freute sich Sabine Matzka, Vorstandsmitglied des Stadtsportbundes (SSB) Hamm. „Wir vom SSB haben viele Mitmachangebote und die Hammer Vereine geben sich unheimlich viel Mühe. Für die gesamte Veranstaltung hätte ich mir daher eine bessere Resonanz der Hammer gewünscht.“

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Gut bevölkert waren dagegen die Fußballfelder im Jahnstadion, wo ein C-Junioren-Turnier stattfand und die Sportler von Eltern, Geschwistern und Freunden lautstark angefeuert wurden. Aus Hamm waren der VfL Mark, SVE Heessen, HSC, Hammer Kickerz und der TuS Germania Lohauserholz dabei. „Die Hammer Vereine sind eingeladen worden und wir wollten mal schauen, wie es hier ist“, erklärte Orhan Secer, Trainer der Hölzkener C I-Junioren. „Die Jungs sind erst mal nur für Fußball hier, denn nächste Woche findet für uns noch das Endspiel um die Stadtmeisterschaft statt.“ Für den Sieg reichte es bei der Generalprobe jedoch nicht. Der TuS musste in der Zwischenrunde aufgrund der Tordifferenz die Segel streichen.

Bei den Läufen über fünf und zehn Kilometer sowie der Staffel über 5x1000 Meter hätten sich die Organisatoren vom OSC 01 Hamm mehr als die gut 160 gemeldeten Starter gewünscht. „Der Termin ist sehr ungünstig. Wir haben schon die Altersklassenbeschränkung aufgehoben und einige nicht benötigte Helfer unseres Vereins an den Start gebracht“, berichtete der OSC-Leichtathletik-Vorsitzende Dieter Büter, der mit vielen ehrenamtlichen Helfern für eine perfekte Organisation gesorgt hatte.

„Und die Jugendlichen aus dem Camp melden sich nicht so schnell für einen Lauf an. Fünf oder zehn Kilometer läuft man nicht mal so ohne Training aus dem Stand“, ergänzte Stellvertreter Jörg Adolphs.

Dennoch bekamen die Zuschauer tollen Sport geboten und mit Magnus Assmann (LG Hamm) und Mike Behrend (Laufsport Hamm) standen zwei Lokalmatadoren hinter Peter Haas (LG Olympia Dortmund) auf dem Siegertreppchen. „Die Zeit ist in Ordnung“, so Assmann, der nach 18:09 Minuten ins Ziel einlief. „Ich hatte niemanden, mit dem ich mitlaufen konnte.“

Als souveräner Sieger beim Staffelwettbewerb lief das Team des Beisenkamp-Gymnasiums mit Simon Schippers, Luis Vering, Nils Bollenberg, Lars Päsler und Johannes Weber über die Ziellinie, wobei die fünf Jugendlichen sonst in anderen Sportarten wie Rollhockey oder Handball zuhause sind. „Wir laufen für unsere Schule“, war das einhellige Motto.

Abgerundet wurde der Tag mit der ersten Hammer Skate Night sowie der internationalen Preisverleihung und Abschlussfeier im Jugendcamp, ehe die ausländischen Gäste am Sonntag die Heimreise antraten. „Es war schön zu sehen, wie die Jugendlichen Hamm in den letzten Tagen bevölkert haben“, zog Sabine Matzka ein positives Resümee.

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