Fußball

Großer Umbruch beim TuS Wiescherhöfen

Trainingsstart beim TuS Wiescherhöfen mit Trainer Thorsten Heinze (von links) sowie den Neuzugängen Amin Lakhlifi, Marius Michler, Thorsten Renk, Jan Pankauke, Florian Becker und Tito Uwechue.
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Trainingsstart beim TuS Wiescherhöfen mit Trainer Thorsten Heinze (von links) sowie den Neuzugängen Amin Lakhlifi, Marius Michler, Thorsten Renk, Jan Pankauke, Florian Becker und Tito Uwechue.

Einen größeren Umbruch hat Fußball-Landesligist TuS Wiescherhöfen zu verzeichnen, der mit einem Kader von 24 Spielern in die heiße Phase der Saisonvorbereitung startet und somit jede Position doppelt besetzt hat.

Hamm - „Wir wollten auf jeden Fall einen größeren Kader haben als vergangene Saison“, erklärte TuS-Trainer Thorsten Heinze. „Aber wir wollten ihn nicht nur auffüllen, sondern ihn adäquat qualitativ verstärken. Und das ist uns auch gelungen.“

Neben Torwart-Routinier Marco Behrend, den es vom SVF Herringen zurück an die Wielandstraße zieht, haben die Verantwortlichen um den Sportlichen Leiter Jamal Abbi vor allem junge Leute geholt, so dass der Landesligist nun einen Altersdurchschnitt von unter 22 Jahren aufweist. Insgesamt 14 neue Spieler gilt es nun beim TuS Wiescherhöfen zu integrieren, wobei Linus Baumgärtner, Ayoub Berhili, Sandro Gruda und Marcel Torkler (alle eigene A-Jugend) nur wenig Eingewöhnungszeit benötigen werden. Des Weiteren wurden Florian Becker, Thorsten Renk (beide vereinslos), Luca Carow (TuS Lohauserholz), Yusuf Güney (Vorwärts Ahlen), Amin Lakhlifi (Spanien), Marius Michler (SVE Heessen), Tito Uwechue (England) und Max Wibbeke (Hammer SpVg II) verpflichtet, wogegen lediglich Lukas Berger (Lüner SV) dem TuS den Rücken gekehrt hat.

Heinze plant ein bis zwei Testspiele pro Woche

In den vergangenen Wochen haben sich Spieler und Trainer in Wiescherhöfen zweimal wöchentlich zum lockeren Fußballspielen getroffen. „Am letzten Donnerstag sind wir dann richtig gestartet, trainieren dreimal pro Woche und bestreiten dazu ein bis zwei Testspiele die Woche“, sagt Coach Thorsten Heinze. Vom 30. Juli bis zum 1. August bestreiten die Grün-Weißen zudem ein Trainingslager auf der heimischen Anlage. „Wir wollten eigentlich an die Küste, aber dort war schon alles ausgebucht“, so Heinze. „Wir werden als Maßnahme zum Teambuilding auch hier übernachten, morgens laufen und drei Einheiten am Tag absolvieren.“

Beim Training, vor allem den taktischen Einheiten, geht der TuS dabei neue Wege und wird seine Testspiele mit einer Drohne filmen und die Bilder im Anschluss auswerten. „Wir wollen neue Reize setzen und alles ausprobieren“, so Heinze. „Wir wollen den Spielern einfach mal neue Anreize geben. Wenn sie etwas vom Trainer hören, dann ist das eine Sache. Aber es ist etwas ganz anderes, wenn sie es als Film sehen.“

Der Weg kann auch über die zweite Mannschaft gehen

Zwar will Heinze den Schwerpunkt auf die taktische Arbeit legen und mehrere Spielvarianten einstudieren, doch die Grundlage bildet natürlich die Fitness seiner Schützlinge. „Wir wollen in den kommenden Wochen mehrere Systeme trainieren, damit wir uns in der Saison auf jeden Gegner einstellen können“, will Heinze mit seinem Team flexibler werden. „Wir schauen dabei von Spiel zu Spiel und haben mit Co-Trainer Thorsten Berger jemanden, der taktisch sehr gut geschult ist und auch gut mit jungen Leuten arbeiten kann.“

Gerade die jungen Akteure sollen beim TuS Wiescherhöfen weiterhin gefördert werden und ihre Chancen im Seniorenbereich erhalten. „Das ist ein richtig guter Jahrgang. Vielleicht hätten wir den einen oder anderen noch in die erste Mannschaft hochziehen können, aber wir wollen den Kader nicht zu groß machen“, sagte Heinze. „Der Plan ist es jedoch, dass sich die jungen Spieler auch über die zweite Mannschaft für die Landesliga anbieten können.“

Als Ziel will man beim TuS nichts mit dem Abstieg zu tun haben und sich schnell einen Platz im Mittelfeld sichern, wobei Heinze sein Team besser aufgestellt sieht als vergangene Saison.

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