Großer Favoritenkreis beim Anton-Rehbein-Turnier

+
Zuschauermagnet Anton-Rehbein-Gedächtnisturnier: Wie im Vorjahr kämpfen zehn Teams um den Titel, darunter Ausrichter SVE Heessen und Westfalia Rhynern (Bild).

HAMM - Alles ist bereit: Die Sanierungsarbeiten in der Sachsenhalle sind rechtzeitig abgeschlossen worden; am Dienstag wird der SVE Heessen mit dem Aufbau für das prestigeträchtige Anton-Rehbein-Gedächtnis-Turnier beginnen, das am 2. Weihnachtstag um 14.45 Uhr mit der Begrüßung beginnt und am Abend vor Silvester mit den Finalspielen bei Senioren und Alten Herren endet.

Das Organisationsteam um den SVE-Vorsitzenden Michael Schulz setzt bei der 37. Auflage des größten Hammer Hallenfußball-Spektakels und Zuschauermagneten auf Bewährtes. Der Zeitplan ist unverändert geblieben, lediglich bei der Besetzung des Teilnehmerfeldes gab es einen Wechsel. Statt des Rekordsiegers Hammer SpVg, der mit Verweis auf angeschlagene und verletzte Spieler abgesagt hatte, ist erstmals seit 2011 wieder der TuS Germania Lohauserholz mit einer Senioren-Mannschaft am Start.

Der Ablauf des Turniers bleibt derselbe – und doch kommen auf Aktive, Schiedsrichter und Organisation große Neuerungen zu. Denn gespielt wird nach den neuen Hallenregeln. Das heißt unter anderem: Grätschen ist nicht mehr erlaubt, der Ball wird eingekickt statt eingeworfen, und in der letzten Minute jeder Halbzeit wird bei Spielunterbrechungen die Uhr angehalten. Nur der neue, sprungreduzierte Ball kommt in Heessen noch nicht zum Einsatz.

Sportliche Prognosen sind im Hallenfußball grundsätzlich nicht leicht zu treffen. Das ist im Falle des Anton-Rehbein-Turniers nicht anders. Im vergangenen Jahr setzte sich etwa die SG Bockum-Hövel im Finale gegen die Auswahl des SV Westfalia Rhynern durch. An den Rhyneranern, dem nominell stärksten Team, führt bei der Suche nach dem Favoriten erneut kein Weg vorbei, auch wenn der in Heessen für die Auswahl verantwortliche Co-Trainer Marc Woller wieder mit einem Mix aus erster und zweiter Mannschaft antreten wird. Zu Matteo Fichera, Jannick Kastner, Jan Apolinarski, Tim Neumann und Felix Krellmann aus dem Oberliga-Kader kommen drei bis vier Akteure aus der U 23, die als Spitzenreiter der Bezirksliga in die Winterpause ging.

„Rhynern muss man natürlich auf der Rechnung haben, die SG als Vorjahressieger auch. So wie Hölzken und Wiescherhöfen. Und auch der TSC ist, gerade in der Halle, nicht zu unterschätzen. Der TuS Uentrop wird als Spitzenreiter der Kreisliga A mit viel Selbstvertrauen kommen“, sagt Schulz, und fügt nach dieser Aufzählung an: „Im Grunde ist alles offen. In der Halle läuft es immer anders. Es wird spannend.“ Nur zu gern würde er es sehen, wenn das Team des Gastgebers zum ersten Mal seit Jahren auch am Finaltag noch dabei sein würde. Dafür muss der A-Kreisligist allerdings seine Gruppe mit BV 09, SVF Herringen, TSC und SG Bockum Hövel mindestens als Zweiter abschließen. In der Parallelgruppe treffen Rhynern, Wiescherhöfen, Hammer SC, Lohauserholz und Uentrop aufeinander. - sst

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare