Herringen gewinnt 4:2 gegen Vorwärts Ahlen

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Thomas Wilczek (links) erzielte gegen Ahlen zwei Treffer für den SVF Herringen.

HAMM - Auch wenn noch nicht alles stimmte – Ralph Oberdiek, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SVF Herringen, war gestern nach dem 4:2 (1:1)-Erfolg vor 200 Zuschauern gegen die DJK Vorwärts Ahlen erst einmal erleichtert.

„Wichtig war, dass wir den ersten Saisonsieg geschafft haben. Und die Tore waren schön herausgespielt. Darauf können wir jetzt aufbauen“, meinte der Coach nach dem Schlusspfiff. Dabei machten sich die überlegenen Gastgeber auf Grund von ungewohnten Schwächen in der Abwehr selbst das Leben schwer. „Ausgerechnet die Defensive, in der vergangenen Saison unser Prunkstück, steht derzeit nicht so stabil, wie ich mir das vorstelle“, ärgerte sich Oberdiek über den einen oder anderen Stellungsfehler. Außerdem trat seine Mannschaft über weite Strecken der Partie viel zu hektisch auf, anstatt die technische Dominanz auszuspielen.

Es dauerte einige Zeit, bis die Herringer gegen die Ahlener richtig Fahrt aufnahmen. Nach 14 Minuten besaß Thomas Wilczek nach einem langem Ball von Henning Kastilan die erste Chance, doch freistehend hob er den Ball zwar geschickt über Vorwärts-Schlussmann Christian Splett, aber auch knapp am Tor vorbei. Besser machte er es direkt danach, als er nach Vorarbeit von Modibo Doumbia den Ball aus kurzer Distanz nur noch zum 1:9 (15.) ins Tor schieben musste. Doch anstatt nun entschlossen nachzusetzen wurden die Gastgeber immer unkonzentrierter, schoben nicht nach und ließen eine zu große Lücke zwischen Abwehr und Angriff. Einen katastrophalen Ballverlust von Irfan Uzungelis nutzte Ahlens Spitze Jonas Strupat kurz vor der Pause (44.) zum 1:1.

Der SVF agierte nach der Pause entschlossener, kam nach einer Rechtsflanke von Sebastian Hrubesch durch Thomas Wilczek früh zur erneuten Führung (52.). Danach besaß Oberdiek ein glückliches Händchen mit seinen Einwechselungen. Thanuyen Markandesar erzielte mit seinem ersten Ballkontakt nach Zuspiel von Fabian Düser das 3:1 (65.). Und nachdem erneut Strupat, den Herringens Innenverteidiger Lukas Hulboy und Kastilan nie in den Griff bekamen, auf 3:2 (68.) verkürzt hatte, war es der gerade erst auf das Feld gekommene Marius Michler, der den Blau-Weißen mit dem 4:2 (87.) endgültig den Erfolg sicherte. „Auf Grund der Vielzahl der Chancen war der Sieg am Ende verdient“, meinte Oberdiek, der aber mit dem Team einige Defizite aufarbeiten muss. - P. Sch.

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