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Gretz-Debüt und Otte-Comeback bei Eisbären gegen Moskitos Essen

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Von: Rainer Gudra

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Jesse Roach (links) wird den Eisbären am Freitag gegen Essen fehlen.
Jesse Roach (links) wird den Eisbären am Freitag gegen Essen fehlen. © Robert Szkudlarek

Auf die Hammer Eisbären warten über das Wochenende hinweg in der Eishockey-Oberliga Nord drei Punktspiele in fünf Tagen.

Hamm - Am Freitag, 7. Januar, und am folgenden Dienstag (jeweils 20 Uhr/zuerst auswärts, dann zuhause) spielt das Team von Jeff Job gegen die Moskitos Essen, dazwischen geht es am Sonntag (16 Uhr) in einem Nachholspiel in Erfurt auf das Eis.

Die Eisbären treffen in den Duellen mit Essen als abgeschlagenes Schlusslicht auf einen möglichen Konkurrenten in den (noch) geplanten Playdowns, in denen ein Absteiger ermittelt werden soll, sowie in Erfurt auf einen Gegner, gegen den sie einen der beiden Saisonsiege gefeiert haben. Das war beim 6:3 daheim am 31. Oktober. Danach gab es 15 Pleiten in Serie, darunter am 26. Dezember das 2:7 im zweiten Aufeinandertreffen mit dem Tabellenachten.

Filimonow muss weiter zuschauen

„Mal schauen, was wir in Essen auf das Eis bringen“, sagt Trainer Jeff Job, denn für ihn entspannt sich die personelle Lage nur bedingt, auch wenn zwei Spieler hinzu kommen: Der 20-jährige Verteidiger Marcus Gretz wird in Essen seine Premiere geben. Der Deutsch-Amerikaner hat bereits bei den Hannover Indians Erfahrungen in der Oberliga Nord gesammelt und ist laut Manager Jan Koch einer, „der uns sofort weiterhelfen wird“. Außerdem steht Maxi Otte am Freitag erstmals nach seiner Schulter-OP wieder in einem Punktspiel auf dem Eis, nachdem er in dieser Woche problemlos mittrainiert hat. Bei ihm bleibt abzuwarten, wie er die lange Pause verarbeitet hat.

Die Hoffnung auf ein schnelles Comeback bei Daniel Filimonow hat sich hingegen nicht erfüllt. Der Torhüter hat immer noch Schmerzen an der Stelle, an der die Patellasehne gerissen war. Zwei bis drei Wochen, so rechnen die Eisbären-Verantwortlichen, soll es bis zu seinem Comeback noch dauern. Bis dahin wird Sebastian May seinen Aushilfsjob fortsetzen.

„Müssen sehr gut in der Abwehr stehen“

Außerdem fehlen in Essen Samuel Dotter, der im Nachklang für seine Spieldauerstrafe in Erfurt am 26. Dezember erst jetzt für drei Spiele gesperrt worden ist, Michal Spacek sowie Jesse Roach aus privaten Gründen. „Wir haben drei Linien und ein oder zwei Spieler dazu“, sagt Jeff Job, der gegen die Moskitos fordert, „dass wir sehr gut in der Abwehr stehen, denn Essen hat vier, fünf Top-Stürmer, und selbst die zwei, drei super Chancen, die wir kriegen, auch mal reinmachen“. Daran aber haperte es zuletzt, wie gerade einmal vier Tore aus den letzten vier Spielen zeigen. gu

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