HSV bei Gottwald-Debüt gegen Aplerbeck

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Ball und Sieg im Visier: Hamms Dursun Akdag (links).

HAMM - Viertes Pflichtspiel im Jahr 2015, dritter Trainer: Oliver Gottwald gibt am Sonntag sein Debüt beim Fußball-Oberligisten Hammer SpVg. Der Gegner ist kein angenehmer. Zu Gast in der Evora Arena (15 Uhr) ist Aufsteiger SC Aplerbeck. „Das wird eine sehr, sehr harte Nuss, die wir da zu knacken haben“, sagt Gottwald.

Nach bleiernen Monaten gelang den Hammern am vergangen Samstag ein ebenso überraschender wie eindrucksvoller 1:0-Sieg beim Tabellenzweiten TuS Erndtebrück. Auf eine ähnlich gute Leistung hofft der neue Coach – und mit ihm der in den Heimspielen oftmals enttäuschte HSV-Anhang (nur ein Sieg in neun Partien) – auch gegen Aplerbeck.

Die Ausgangslage ist jedoch eine andere als zuletzt. Im Wittgensteiner Land war Hamm die Kontermannschaft, am Sonntag wird Aplerbeck diesen Part übernehmen, zumal der von Daniel Rios trainierte Aufsteiger über schnelle Außen und in Tim Schwarz auch einen gefährlichen Torjäger (12 Treffer bislang) verfügt.

„Aplerbeck ist ein unbequemer Gegner, der bewiesen hat, dass er die Qualität für die Oberliga hat“, sagt Gottwald. „Wir müssen ein Mittel finden, um die schnellen Gegenangriffe über die Außenpositionen zu unterbinden, Aplerbeck selbst unter Druck setzen und Fehler erzwingen“, so der 45-Jährige. Seine Zuversicht ist nach einer ersten Trainingswoche mit vielen Gesprächen groß: „Die Jungs sind heiß. Sie sollen den Kopf frei machen und einfach spielen. Wenn sie das tun, sind auch die Beine leichter.“

Einen Grund für tiefe Eingriffe ins Mannschaftsgefüge hat Gottwald nach dem Erfolg in Erndtebrück nicht. Allerdings drängen einige Leistungsträger ins Team zurück. Abwehrchef Jens Grembowietz, der seinen Trainingsrückstand nach langer Verletzungs- und anschließender Krankheitspause wieder aufgeholt hat, könnte in die Start-Elf rücken. Das gilt auch für Faysel Khmiri, der nach überstandener Grippe ebenso voll trainiert hat wie die zuletzt angeschlagenen Jochen Höfler und Danny Radke.

Sicher ausfallen wird dagegen Semih Yigit, der noch bis einschließlich 19. März gesperrt ist. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Sven Preissing, der sich gegen Erndtebrück eine leichte Verletzung zugezogen hat. - sst

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