Glöden gehört nicht mehr zum Oberligakader der HSV

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Oliver Glöden (links) gehört nicht mehr zum Kader HSV-Oberliga-Teams.

Hamm - Es ist eine Erinnerung, die Goran Barjaktarevic am liebsten für immer aus seinem Gedächtnis streichen möchte. Am 22. September des vergangenen Jahres war es, als die Hammer SpVg in der Evora Arena mit 0:4 gegen den TuS Ennepetal verlor.

Zum einen, weil der Schiedsrichter den Gästen damals zwei Elfmeter geschenkt hatte. Zum anderen, weil die Hammer ihre schwächste Heimleistung ablieferten – am Sonntag (15 Uhr) haben die HSV und ihr Trainer nun die Chance zur Revanche und die damalige Pleite vergessen zu machen.

„Das war eine Katastrophe. Diese Partie ist ein schwarzer Fleck bei mir“, sagt der Coach. „Wenn ich Spieler wäre, dann wäre ich ungemein heiß auf diese Begegnung. Aber da ist jeder Akteur anders, da hat jeder einen unterschiedlichen Charakter. Wenn einer auf dem Platz allerdings so erniedrigt worden ist und wenn der das nicht wiedergutmachen will, dann kann ich dem auch nicht helfen.“

Bereits während der Woche hat Barjaktarevic an die Partie vom vergangenen September erinnert. Und auch heute im Abschlusstraining will er noch einmal an den Stolz seiner Akteure appellieren, sich nicht noch einmal so zu ergeben, sondern vielmehr die drei Punkte aus Ennepetal mitzunehmen. Allerdings steht dem Coach wieder einmal nicht der komplette Kader zur Verfügung. Thanh-Tan Tran, Nils Hönicke, Sefa Arslan und Trifon Gioudas fallen allesamt verletzungsbedingt aus.

Hinzu kommt, dass Oliver Glöden nicht mehr zum Kader der Ersten gehört, bis zum Sommer, wenn sein Vertrag ausläuft, in der Landesliga-Reserve auflaufen wird. „Oliver kann aufgrund seiner beruflichen Verpflichtungen nicht mehr an allen Trainihgseinheiten teilnehmen. Und da es wichtig ist, dass unsere Zweite die Liga hält, haben wir uns so verständigt“, erklärt der HSV-Trainer. - –pad–

Den kompletten Bericht lesen Sie am Samstag in der Printausgabe des Westfälischen Anzeigers.

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