Fußball

Gianluca Di Vinti: Schnelle Rückkehr an die alte Wirkungsstätte

Kehrt als Spieler des SV Westfalia Rhynern zum TuS Germania Lohauserholz zurück: Gianluca Di Vinti (Mitte).
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Kehrt als Spieler des SV Westfalia Rhynern zum TuS Germania Lohauserholz zurück: Gianluca Di Vinti (Mitte).

Schon in der Jugend hat Gianluca Di Vinti seine Fußballschuhe für Bezirksligist TuS Germania Lohauserholz geschnürt. Jetzt bestreitet er ausgerechnet sein erstes Spiel im Trikot des Oberligisten SV Westfalia Rhynern gegen seinen Ex-Klub.

Hamm - „Gianni geht ja bei uns noch ein und aus, war am Sonntag auch bei unserem Test gegen Eintracht Werne am Platz“, sagt TuS-Trainer Jörg Fiebig vor der Partie am Mittwochabend (19.15 Uhr/Rasenplatz am Hahnenbach). „Natürlich möchte er nur zu gerne gegen uns ein Tor machen – und wir wollen das verhindern.“

Rhynerns Coach Michael Kaminski war selbst lange genug Spieler, um zu wissen, dass sein Neuzugang heiß darauf ist, sich bei seinem Ex-Klub zu präsentieren. Entsprechend hat er bei der Planung der ersten beiden Testbegegnungen der Westfalia auch darauf geachtet, dass Di Vinti am Mittwoch auf dem Platz stehen kann. Denn im Gegensatz zum ersten Test beim 2:2 gegen Westfalenligist TuS Sinsen will Kaminski in Lohauserholz die Spieler auflaufen lassen, die am Samstag nicht zum Einsatz gekommen sind. 

"Gianluca macht sich gut im Training"

„Da wir coronabedingt nicht so viel wechseln durften, haben wir uns dazu entschlossen, in Sinsen und Lohauserholz mit verschiedenen Mannschaften anzutreten – auch wenn wir es nicht hinbekommen, ein komplett anderes Team auf den Platz zu schicken als am Samstag“, sagt Kaminski. „Aber Gianluca macht sich gut im Training, und er freut sich auf dieses Spiel.“

Mit Ramazan Korkut, der erst am Dienstagabend aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, und Leon Müsse, der sich im Urlaub befindet, fehlen Kaminski noch zwei Spieler aus seinem 24er Kader. „Für die anderen geht es erst einmal darum, zu spielen. Wichtig ist derzeit nicht so sehr das Ergebnis, sondern, dass sich die Jungs auf dem Platz kennenlernen und eine gute Einheit auf einer tollen Anlage bei einem starken Bezirksligisten absolvieren.“

Fiebig will zeigen, "dass wir Fußball spielen können"

Auch für den TuS ist es der zweite Test nach der knappen 1:2-Niederlage gegen Werne. Ganz egal ist Fiebig das Ergebnis dabei aber nicht. „Wir haben uns in den vergangenen Jahren im Pokal gegen die Hammer SpVg mit 0:3 und 3:5 schon gut verkauft. Und auch gegen Rhynern wollen wir zeigen, dass wir Fußball spielen können“, sagt der TuS-Coach. „Außerdem ist das Spiel eine willkommene Abwechslung für die Mannschaft.“

Verletzungsbedingt fehlen Kevin Schiefer und Umut Efe. Luca Carow ist noch keine Option. „Das sind Stammspieler“, sagt Fiebig. der weiß, dass die letzten 20, 30 Minuten gegen den klassenhöheren Gegner eine konditionelle Herausforderung werden. „Aber die anderen wollen sich auch beweisen – und wir wollen möglichst lange mithalten.“ Und ein Di-Vinti-Tor verhindern.

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