Gianluca di Vinti und Sezer Toy bleiben Westfalia Rhynern erhalten

Gianluca di Vinti (Mitte) beim Spiel in Rheine, in dem er drei Tore für die Westfalia erzielte.
+
Gianluca di Vinti (Mitte) beim Spiel in Rheine, in dem er drei Tore für die Westfalia erzielte.

Das Gesicht der Mannschaft des SV Westfalia Rhynern wird sich in der neuen Saison nur äußerst geringfügig verändern. Zwei weitere Bestandsspieler haben dem Oberligisten die Zusage gegeben.

Hamm – Jetzt vermeldete der Fußball-Oberligist, dass auch Sezer Toy und Gianluca di Vinti in der kommenden Spielzeit für das Team von Trainer Michael Kaminski auflaufen werden. Damit haben bis auf Robin Ploczicki (Viktoia Heiden) und Ramazan Korkut (Werner SC) sowie die drei Nachwuchsakteure Fabian Hellmich, Dennis Gutsche und Oussama Daoudi, deren Zukunft noch offen ist, alle Spieler aus dem aktuellen Kader ihre Zusage für ein weiteres Jahr am Papenloh gegeben. „Toy und Giani sind zwei junge, talentierte Spieler, die sich in der Oberliga schon bewiesen haben, deren Entwicklung aber noch lange nicht beendet ist. Umso schöner, dass sie weiter bei uns bleiben”, sagt Andreas Kersting, der Sportliche Leiter der Westfalia.

Toy war vor zwei Jahren vom Bezirksligisten RW Westönnen nach Rhynern gewechselt und hatte sich im Eiltempo einen Stammplatz im defensiven Mittelfeld erkämpft. „Damit hatten die wenigsten gerechnet, dass er sich in der Oberliga so schnell zurecht findet. Aber er hat das wunderbar gemacht”, schwärmt Kaminski in den höchsten Tönen von dem 22-Jährigen, der über eine enorme Ballsicherheit, eine starke Technik, viel Zug nach vorne und einen guten Spielaufbau verfügt. „Manchmal macht er Sachen, wo man sich fragt, wie hat er das jetzt schon wieder hinbekommen, wenn er sich unter Druck gegen gleich zwei oder drei Gegenspieler durchsetzt. Aber er hat nun mal eine super Technik.”

Toy genießt diese Rolle im zentralen Mittelfeld. Er ist jemand, der viel in das Geschehen involviert sein und oft den Ball haben möchte. Genauso genießt er nach eigener Aussage aber auch das Fußballspielen im Hammer Süden. „Rhynern ist ein sehr familiärer Verein, so etwas gibt es in der Oberliga nicht oft”, sagt er und verrät auch gleich, dass es ihm neben dem Spaß aber auch um sportliche Ziele geht: „Ich denke, wir waren beim Start im letzten Jahr gut dabei. Und das werden wir auch in der neuen Saison sein. Wir haben noch einiges vor in Rhynern.”

Di Vinti war erst im vergangenen Sommer – ebenfalls aus der Bezirksliga – vom TuS Germania Lohauserholz nach Rhynern gekommen und hatte Mitte September 2020 gleich in seinem zweiten Oberliga-Einsatz ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Als Lennard Kleine am zweiten Spieltag gegen den FC Eintracht Rheine gesperrt war, kam der Nachwuchsmann zum Einsatz und erzielte beim 3:1-Sieg gleich alle drei Tore. Anschließend verletzte er sich allerdings im Adduktorenbereich, sodass er von den insgesamt acht absolvierten Partien in der mittlerweile abgebrochenen Saison nur drei absolvierte. „Giani konnte sein ganzes Potenzial noch gar nicht zeigen, sondern nur andeuten”, erwartet Kaminski in der kommenden Spielzeit noch eine Menge von dem schnellen und trickreichen Angreifer. „Er ist jemand, der in der Offensive variabel einsetzbar ist. Ich hoffe, dass er verletzungsfrei bleibt, alles andere wird dann bei ihm automatisch kommen. Es ist jedenfalls ein tolles Signal, dass er bleibt.”

Für di Vinti gab es kein langes Überlegen, als er mit Kersting über eine weitere Zusammenarbeit gesprochen hatte. „Die Mannschaft ist menschlich und spielerisch einfach geil. Ich komme mit allen super klar. Wir können da noch viel schaffen”, sagt der 21-Jährige, der es kaum abwarten kann, bis er endlich wieder dem Ball nachjagen und Tore für die Westfalia erzielen kann.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare