Eishockey

Gianluca Balla behält im Penaltyschießen die Nerven

Gianluca Balla erzielte den Hammer Siegtreffer in Herford
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Gianluca Balla erzielte den Hammer Siegtreffer in Herford

Mit nur 13 Feldspielern waren die Hammer Eisbären zur Auswärtspartie der Eishockey-Oberliga beim Herforder EV angetreten – mit zwei unerwarteten Punkten, dem dritten Saisonsieg und bestens gelaunt machten sie sich nach dem 4:3 (2:0, 0:1, 1:2, 1:0)-Erfolg nach Penaltyschießen beim Tabellenzehnten auf die Rückfahrt.

Herford - „Das war nicht unverdient“, atmete Eisbären-Manager Jan Koch auf. „Die Mannschaft hat Moral bewiesen und alles reingeworfen – auch in der Overtime und trotz des späten Ausgleichs.“

Den 3:3-Ausgleich durch Lasse Bödefeld mussten die Gäste erst 1:45 Minuten vor dem Ende hinnehmen. In der Overtime bot sich dann jedem Team eine gute Siegchance, ehe Gianluca Balla als einziger Spieler im Penaltyschießen die Nerven behielt und als sechster Schütze für den umjubelten Siegtreffer der Hammer sorgte.

Guter Start der Eisbären

Die Eisbären starteten trotz des schmalen Kaders – nach dem Freitagspiel mussten auch noch die angeschlagenen Leonardo Ewald und Tobias Schwab verletzt passen – gut in die Partie. Nach einer starken Aktion – Michal Spacek hatte Kevin Orendorz mit einem langen Pass blank gespielt und der Stürmer die Scheibe mit der Rückhand ins Netz befördert – bejubelten sie das 1:0 (6.). Drei weitere Hochkaräter vor Herford-Goalie Kieren Vogel folgten. Ins Netz wollte die Scheibe aber vorerst nicht. „Wir haben uns auf unsere Defensivarbeit konzentriert“, lobte Koch, der 50 Sekunden vor der ersten Pausensirene doch noch den zweiten Hammer Treffer durch Henry Hoffmann nach Assist von Tim Pietzko feiern durfte: „Diese Führung war aber auch hochverdient.“

Viel Druck der Herforder

Doch Herford machte im zweiten Durchgang viel Druck, und als eine Strafe gegen Hamm angezeigt wurde (36.), schickte der HEV einen sechsten Spieler aufs Eis und hatte damit Erfolg: Matyas Kovacs verkürzte zum 1:2. Auf der anderen Seite nutzte Orendorz eine Doppelchance nicht (37.).

Bis zur 45. Minute hielt die Führung, dann glich Bödefeld für Herford aus. Balla brachte die Gäste erneut in Führung (53.). Doch 1:45 Minuten vor dem Ende glich erneut Bödefeld aus

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