Lohauserholz siegt dank spätem Hilse-Treffer

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Der TuS Germania Lohauserholz gewann beim TSC Hamm knapp mit 1:0.

Hamm - „Wir spielen, spielen, spielen, und die anderen schießen das Tor“, haderte Erdal Akyüz, Trainer TSC Hamm, nach der 0:1 (0:0)-Niederlage in der Fußball-Bezirksliga gegen den TuS Germania Lohauserholz mit dem Schicksal.

Als sich alle auf ein torloses Unentschieden im Jahnstadion eingestellt hatten, war Knipser Timo Hilse zur Stelle und besiegelte mit seinem Kopfballtor die 0:1-Heimniederlage (88.) für die Gastgeber. Rechtsverteidiger Dennis Hubert war in der eigenen Hälfte gestartet, spielte einen Doppelpass mit Daniel Riemer und setzte sich bis zur Grundlinie durch. Punktgenau flankte er auf Hilse, der sich diese Chance gegen eine weit aufgerückte Abwehrreihe nicht nehmen ließ.

Dabei hatte es vor allem in der zweiten Halbzeit nach einem möglichen Erfolg der Gastgeber ausgesehen. Nach dem Wiederanpfiff drückte die TSC-Elf aufs Tempo und setzte sich über weite Strecken in des Gegners Hälfte fest. Doch Torchancen blieben Mangelware. Die besten hatten Dominik Derksen (55.) und der eingewechselte Vadim Baumbach (86.). Beide waren aus kurzer Distanz jeweils mit dem Kopf zur Stelle, doch Derksens Chance machte TuS-Keeper Marcel Klemmer mit einer Fußabwehr zunichte. Baumbach hingegen überwand zwar den Gästetorhüter, doch der aufmerksame Hubert klärte vor der Linie.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit mehr riskiert“, sagte Akyüz. „ Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat gekämpft. Den ersten Ball hat der Torwart super rausgeholt, und wenn Vadim den zweiten macht, dann gewinnen wir mit 1:0. Und dann kassierst du so einen Konter.“

In der ersten Hälfte waren beide Mannschaften darauf bedacht, die gefährlichen Spitzen Abdullah Sahin auf der einen Seite und Hilse auf der anderen zu kontrollieren. Beide Trainer wussten um deren Gefährlichkeit. Deshalb waren die ersten 45 Minuten von vielen Zweikämpfen und Ballverlusten geprägt. „Der TSC war nach der Pause spielbestimmend. Wir waren nicht so torgefährlich“, räumte TuS-Coach Michael Scheffler ein, der die Innenverteidiger Lukas Hulboj und Dennis Idczak ersetzen musste. „Aber der Konter war in Ordnung. Gut, dass es jetzt in die Pause geht.“

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