Michael Scheffler will nicht in Panik verfallen

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Michael Scheffler steht mit der TuS Germania Lohauserholz vor schweren Wochen.

HAMM - Immerhin sechs von neun möglichen Punkten hat Fußball-Bezirksligist TuS Germania Lohauserholz aus den drei Spielen der vergangenen vier Wochen geholt. Dennoch muss Trainer Michael Scheffler derzeit mit ernster Miene auf die Tabelle blicken.

„So schnell geht das“, stöhnt der Coach, dessen Mannschaft nach einem spielfreien Sonntag und der 1:3-Niederlage beim SV Drensteinfurt wieder um den Klassenerhalt bangen muss. Nur vier Punkte beträgt der Vorsprung des TuS auf den ersten Abstiegsplatz, den derzeit der SVF Herringen einnimmt. Und das ist wahrlich kein Ruhekissen.

Doch Scheffler fordert Umfeld und Mannschaft auf, trotz der ungemütlichen Lage die Ruhe zu bewahren. „Für uns ist die Situation doch nicht neu“, beteuert er. „Wir hatten das auch schon in der vergangenen Saison. Deshalb werden wir jetzt auf keinen Fall in Panik verfallen, sondern ganz in Ruhe die kommenden Aufgaben angehen.“ Der Terminplan hat es allerdings nicht ganz so gut mit dem Fusionsklub aus dem Hammer Westen gemeint. Wenn es in die entscheidende Phase am Ende der Saison geht, treffen die „Hölzkener“ ausschließlich auf die Spitzenteams der Liga. Gegen Hilbeck, bei Vorwärts Ahlen und daheim gegen Wiescherhöfen heißen die letzten drei Saison-Aufgaben des TuS. „Mir wäre es daher schon sehr recht, wenn wir in den kommenden Spielen den Grundstein zum Klassenerhalt legen könnten“, sagt Scheffler. Denn in diesen Begegnungen geht es für Lohauserholz fast ausschließlich gegen die direkten Konkurrenten. Vor allem die Heimaufgabe am kommenden Sonntag gegen den SVA Langeneicke hat daher für den TuS-Trainer eine ganz besondere Bedeutung. Langeneicke liegt derzeit mit nur 23 Punkten abgeschlagen auf dem vorletzten Tabellenplatz. „Dieses Spiel müssen wir unbedingt gewinnen. Wenn uns das gelingt, dann können wir erst einmal ganz tief durchatmen.“

Allerdings dürfte die aktuelle Heimbilanz des Bezirksligisten den Trainer nicht allzu optimistisch stimmen. Erst zehn von 36 möglichen Punkten haben die „Hölzkener“ auf ihrem eigenen Platz „Am Hahnenbach“ geholt, mit 23 Zählern sind sie dagegen auswärts hinter Bad Westernkotten das zweitbeste Team. „Ich bin überzeugt davon, dass wir am Sonntag unsere Heimschwäche ablegen“, beteuert Scheffler, der darauf hofft, dass sich seine Mannschaft am Wochenende nicht erneut selbst im Weg stehen wird, wie es zuletzt in Drensteinfurt passierte. „Vorn machen wir die Dinger nicht rein, und hinten werden persönliche Fehler gleich gnadenlos bestraft. Daran müssen wir arbeiten“, sagt Scheffler, für den mit seiner Mannschaft in den kommenden Wochen auch noch die Duelle gegen den SVF Herringen und bei der SG Bockum-Hövel anstehen.

Spätestens in diesen Derbys will der TuS Germania endgültig die Weichen Richtung Klassenerhalt stellen. Mit dem Thema Kreisliga will sich – so Scheffler – im „Hölzken“ derzeit jedenfalls keiner näher befassen. -  P. Sch.

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